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Devisenmarkt Euro weiter bei 1,12 US-Dollar – Yuan steigt

Der Eurokurs bewegt sich momentan nicht vom Fleck. Das Barometer für die allgemeine Marktstimmung ist derzeit der chinesische Yuan.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa

Frankfurt Der Euro hat am Donnerstag weiter an der Marke von 1,12 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1210 Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1202 Dollar festgesetzt.

Der chinesische Yuan, der zurzeit als Barometer für die allgemeine Marktstimmung angesehen wird, legte gegenüber dem US-Dollar etwas zu. Und das, obwohl die chinesische Notenbank ihren Mittelkurs, um den der Yuan nur begrenzt schwanken darf, erstmals seit dem Jahr 2008 schwächer als sieben Yuan je Dollar festgesetzt hatte. Allerdings übertraf der von der Zentralbank festgelegte Kurs die Erwartungen von Marktbeobachtern, was zur Beruhigung der Marktlage beitrug.

Anfang der Woche war der Handelsdisput zwischen den USA und China weiter eskaliert, weil die chinesische Währung deutlich gegenüber dem US-Dollar abgewertet hatte. US-Präsident Donald Trump betrachtete dies als weiteren Affront. Marktbeobachter fürchteten, China setze seine Währung als Waffe im Handelskonflikt ein. Der Kurs der chinesischen Notenbank zeige aber, dass sie nicht bereit sei, sich auf einen Währungskrieg mit den USA einzulassen, kommentierte Stephen Innes vom Handelshaus Valour Markets.

Mehr: Eine Lösung im Handelsstreit der USA mit China und der EU ist nicht in Sicht. Die Weltwirtschaft muss sich auf einen dauerhaften Schaden einstellen.

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