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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Strafzölle auf Brasilien-Stahl dämpfen Kauflaune an US-Börsen

Wirtschaftspolitische Entscheidungen haben am Montag den US-Handel bestimmt. Zu den Verlierer bei den Einzelwerten gehören Händler wie Amazon.

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Ein Händler auf dem Börsenparkett. Quelle: dpa

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf argentinischen und brasilianischen Stahl haben am Montag die US-Börsen auf Talfahrt geschickt. Auch der beschleunigte Abwärtstrend der US-Industrie hielt die Anleger von Käufen am Aktienmarkt ab.

Die Nachrichten aus der Wirtschaftspolitik und Konjunktur dominierten das Börsengeschehen, sagte Peter Cardillo, Chef-Marktökonom bei der New Yorker Anlagefirma Spartan Capital Securities. Einzelhändler wie Amazon könnten deshalb am sogenannten „Cyber Monday“ nicht von der Erwartung auf Rekordumsätze im Internet profitieren.

Trump warf den beiden lateinamerikanischen Staaten vor, ihre Währung zu manipulieren, und erhöhte die Abgaben auf Stahl und Aluminium. Die Verhandlungen im Handelskonflikt der USA mit China sind einem Medienbericht zufolge unterdessen ins Stocken geraten. Schließlich räumte Trump ein, dass die Washingtoner Hongkong-Politik die Gespräche mit den Chinesen nicht leichter mache.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss ein Prozent schwächer bei 27.783 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 büßte 0,9 Prozent auf 3114 Zähler ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 1,1 Prozent auf 8568 Stellen. In Frankfurt war der Dax zwei Prozent schwächer bei 12.964 Punkten aus dem Handel gegangen.

Einzelwerte im Fokus

Erwartungsgemäß gegen den Trend gehörten an der Wall Street US-Stahlwerte zu den Gewinnern: US Steel legte vier Prozent zu, bei AK Steel betrug das Plus 4,7 Prozent.

Trotz der hohen Erwartungen an den „Cyber Monday“ mussten Amazon und Target am Aktienmarkt Verluste von bis zu einem Prozent hinnehmen.

Mehr: Aktien bleiben die einzigen Hoffnungsträger für das Jahr 2020.

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