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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Börsen starten im Plus - Boeing bremst den Dow Jones

Wichtige US-Indizes sind mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Der Dow Jones hingegen kommt nicht vom Fleck, die Boeing-Werte lasten auf dem Index.

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Händler auf dem Börsenparkett. Quelle: AP

Zum Handelsstart an der Wall Street konnten wichtige US-Indizes Gewinne verbuchen. Der technologielastige Nasdaq notierte 0,3 Prozent im Plus auf 8670 Punkten. Auch der breit gefasste S&P 500 legte um 0,1 Prozent zu und liegt damit bei 3144 Punkten.

Unter anderem hellten besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten die Stimmung auf. Zwischen Juli und September stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,1 Prozent. In einer ersten Schätzung war von lediglich 1,9 Prozent die Rede gewesen.

Vor dem verlängerten Thanksgiving-Wochenende in den USA richten Anleger ihren Blick zudem auf den Konjunkturausblick der Notenbank (Beige Book), der am Abend (MEZ) veröffentlicht werden sollte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte bewegte sich hingegen kaum und liegt bei 28.117 Zählern. Dabei lastet ein Minus der Boeing-Aktie von 1,4 Prozent auf dem Index. Die US-Flugbehöde hatte zuvor verkündet, dass sie den Unglücksjet 737 Max nicht vor dem Abschluss gründlicher Tests zulassen werde.

Am gestrigen Handelstag hatten die US-Börsen neue Rekordstände notiert, nachdem US-Präsident Donald Trump sich zuversichtlich zu den Handelsgesprächen mit China geäußert hatte. Zuvor hatte bereits die Regierung in Peking erklärt, mit den Vereinigten Staaten einen Konsens in relevanten Problemen erzielt zu haben.

Der Dow-Jones-Index hatte am Dienstag 0,2 Prozent höher auf 28.121 Punkten geschlossen. Der Nasdaq rückte 0,2 Prozent auf 8647 Punkte vor. Der S&P 500 legte ebenfalls 0,2 Prozent auf 3140 Punkte zu.

Blick auf die Einzelwerte:

Deere & Co.: Die Aussicht auf sinkende Gewinne im kommenden Jahr vertrieb Investoren des Landmaschinenhersteller Deere & Co. Die Aktien gaben rund fünf Prozent nach. Sorgen um den Zugang zu wichtigen Exportmärkten und die Nachfrage nach Soja-Bohnen bringen dem Konzern zufolge viele Bauern dazu, mit der Bestellung großer Landmaschinen abzuwarten.

Under Armour: Ein positiver Analystenkommentar trieb die Aktien des Sportbekleidungsherstellers Under Armour um mehr als sechs Prozent nach oben. Die Bank Raymond James hatte die Aktien zum Kauf empfohlen.

Mehr: Nur wenige Vermögensverwalter engagieren sich stark im Klimaschutz. Dabei zeigen Untersuchungen, dass Themen wie Umweltschutz zunehmend die Aktienkurse beeinflussen.

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