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Öl Der Konflikt zwischen USA und Iran beeinflusst den Ölpreis

Einerseits sorgen politische Risiken für einen leichten Anstieg der Nordseesorte Brent. Andererseits könnte eine schwache Nachfrage die Preise drücken.

Schon jetzt ist der Rohstoff an den Weltmärkten knapp, wie der Handel an den Terminbörsen zeigt. Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 70,40 Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 12 Cent auf 61,16 Dollar.

Die Erdölpreise befinden sich gegenwärtig im Spannungsfeld entgegengesetzter Kräfte. Für Auftrieb sorgen die zahlreichen politischen Risiken, die das Risiko eines geringeren Ölangebots in sich bergen. Unlängst war es im Golf von Oman zu mehreren mysteriösen Angriffen oder Sabotageakten auf Rohöltanker gekommen. Die ölreiche Golfregion steht wegen des Atomstreits zwischen den USA und Iran seit längerem im Fokus.

Druck auf die Ölpreise kommt dagegen von der Nachfrageseite. Angesichts des immer härter geführten Wirtschaftskonflikts zwischen den USA und China sorgen sich Fachleute um eine Abkühlung der Weltwirtschaft. Das könnte den Ölbedarf sinken lassen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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