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Öl Ölpreise leicht gesunken

Die Ölpreise geben zu Wochenbeginn nach. Auch eine erneute Twitter-Drohung des US-Präsidenten gibt keinen weiteren Auftrieb.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt, Singapur Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel etwas nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 73,01 US-Dollar. Das waren 6 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 9 Cent auf 68,17 Dollar.

Gegenseitige Drohungen zwischen Iran und den USA konnten den Ölpreisen keinen Auftrieb geben. Irans Präsident Hassan Ruhani drohte mit einer Blockade der Ölexportrouten am Persischen Golf. US-Präsident Donald Trump reagierte mit martialischen Worten. „Bedrohen Sie niemals wieder die USA, oder Sie werden Konsequenzen von der Art zu spüren bekommen, wie sie wenige zuvor in der Geschichte erleiden mussten“, schrieb er in der Nacht zum Montag auf Twitter.

Laut Händlern ist der Ölmarkt weiterhin von der Erwartung einer sinkenden Nachfrage aufgrund des eskalierenden Handelsstreits vor allem zwischen den USA und China geprägt. Auch ein Rückgang der Zahl der Ölbohrlöcher in den USA trieb den Ölpreis vor diesem Hintergrund nicht.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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