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Öl Ölpreise profitieren von sinkenden US-Reserven

Fallende US-Ölreserven bedeuten im Gegenzug steigende Preise. Am Mittwoch könnten offizielle Daten dazu für weitere Impulse sorgen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Am Markt wurde dies mit einem Rückgang der US-Ölreserven erklärt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete am Morgen 72,09 US-Dollar. Das waren 51 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Mai stieg um 52 Cent auf 67,04 Dollar.

Zur Wochenmitte rückte die Entwicklung der Reserven und Fördermenge in den USA wieder stärker in den Fokus der Anleger. Am Vorabend wurde bekannt, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 1,05 Millionen Barrel gesunken sind. Fallende Reserven können ein Hinweis auf ein geringeres Angebot oder eine stärkere Nachfrage sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung dazu erwartet. Diese könnten am Ölmarkt für neue Impulse sorgen. Zeitgleich werden auch neue Zahlen zur Fördermenge veröffentlicht. Derzeit liegt die Ölproduktion in den USA auf einem vergleichsweise hohen Niveau, sie hatte zuletzt ein neues Rekordhoch erreicht.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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