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Rohstoffe Ölpreise notieren kaum verändert

Die positive Einschätzung von US-Notenbankpräsidenten Powell zur US-Wirtschaft konnte den Preisen keinen Schub verleihen. Am Markt dreht sich alles weiter um die Corona-Krise.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise zeigen sich am Montag nahezu unverändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,96 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte auf 59,32 Dollar.

Eine positive Einschätzung des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell zur weiteren Entwicklung der US-Wirtschaft konnte den Ölpreisen keinen Auftrieb verleihen. Powell hatte in der vergangenen Nacht dem US-Fernsehsender CBS gesagt, dass die größte Volkswirtschaft der Welt weiter an Kraft gewinne. Allerdings machte er auch deutlich, dass es nach wie vor Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung durch die Corona-Krise gebe.

Am Ölmarkt wurde darauf verwiesen, dass die Corona-Krise weiter ein beherrschendes Thema sei. Außerhalb der USA werde die konjunkturelle Entwicklung in wichtigen Industriestaaten und Schwellenländern gebremst. Vor allem in der Europäischen Union, aber auch in Indien, sind die Infektionszahlen zuletzt gestiegen, was die Hoffnung auf ein schnelles Anziehen der Konjunktur und eine damit verbundene stärkere Nachfrage nach Rohstoffen wie Rohöl dämpfte.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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