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Endlich wieder Zinsen Die besten Angebote für Tages- und Festgeld

Geldanlage: Die besten Tages- und Festgeldangebote Quelle: imago

Langsam, ganz langsam werfen die ersten Konten wieder Zinsen ab. Der Vergleich lohnt sich, denn die Unterschiede zwischen den Banken sind enorm.

Die Inflation steigt wieder über zwei Prozent, gleichzeitig lässt die Zinswende weiter auf sich warten – keine rosigen Zeiten für Sparer. Doch so langsam zeichnet sich eine Trendwende ab: Beim Festgeld bekommen Sparer endlich wieder eine Zwei vor dem Komma, zumindest beim aktuellen Top-Angebot.

Die reicht zwar aktuell noch immer nicht aus, um die Inflation zu schlagen, aber sie sorgt dafür, dass die Verluste nur minimal ausfallen. Ein Blick auf die wichtigsten Vergleichsportale zeigt, wo Sparer jetzt am besten aufgehoben sind.

Festgeld: bis zu 2,0 Prozent Zinsen
Am meisten Zinsen im Bereich Festgeld wirft aktuell das Festgeld-Plus-Konto der rumänischen Libra Internet Bank ab. Sparer bekommen hier für 20.000 Euro, die sie für drei Jahre fest anlegen, 2,0 Prozent Zinsen. Die Kontoführung ist umsonst, maximal können 100.000 Euro angespart werden.

Auf Platz zwei landet das Festgeldkonto der Rietmu Bank aus Lettland. Hier gibt es zu denselben Grundbedingungen 1,5 Prozent Zinsen. Darauf folgen die tschechische J+T Bank und die APS Bank aus Malta, die beide aktuell 1,4 Prozent für Festgeld bieten. Alle europäischen Banken, die in den Rankings geführt werden, unterliegen dabei der Einlagensicherung bis 100.000 Euro.
Das erste Angebot aus Deutschland folgt vergleichsweise abgeschlagen auf Platz 16 mit der Autobank Bank 11. Die bietet 1,15 Prozent für drei Jahre und das bis zu einer Höchstsumme von 250.000 Euro. Die Einlagensicherung gilt hier für die komplette Summe, also über die 100.000-Euro-Marke hinaus.
Die klassischen Kreditinstitute der Deutschen bieten hingegen nach wie kaum Zinsen auf Festgeld. So gibt es bei der Deutschen Kreditbank (DKB) 0,15 Prozent auf Festgeld, bei der Norisbank sind es 0,1 Prozent. Die anderen Institute tauchen bei den gängigen Vergleichen schon gar nicht mehr auf.

Tagesgeld: bis zu 0,75 Prozent Zinsen
Im Tagesgeldbereich hingegen sind deutsche Institute vergleichsweise attraktiv. Die attraktivsten Anbieter sind zwar gleichauf die schwedische TF Bank und die maltesische Fimbank mit je 0,75 Prozent. Direkt danach folgt jedoch die HSH Nordbank mit 0,74 Prozent Zinsen.
Auf Platz vier landet die Ferratum Bank aus Finnland mit 0,6 Prozent. Während die bestplatzierten Banken die Zinsen alle 14 Tage oder zumindest einmal im Monat gutschreiben, tut die Ferratum Bank das jedoch nur einmal pro Jahr.

Etwas abgeschlagen landen wieder die DKB mit 0,2 Prozent und die Norsbank mit mickrigen 0,05 Prozent Zinsen. Immerhin: Im Vergleich zu den meisten Sparkassen ist das noch nahezu viel. Diese bieten nämlich in der Regel nur 0,01 Prozent auf Tagesgeld. Sparer sollten sich also genau überlegen, ob sie bei ihrer traditionellen Hausbank bleiben. Denn ausgerechnet die beliebtesten Kreditinstitute der Deutschen schneiden im Tages- und Festgeldvergleich besonders schlecht ab.

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