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BundeswirtschaftsministerinZypries fordert „Gleichbehandlung“ deutscher Unternehmen in China

Bundeswirtschaftsministerin Zypries fordert vor dem mit Spannung erwarteten Treffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi Jinping eine bessere Behandlung deutscher Unternehmer auf dem chinesischen Markt.Gregor Peter Schmitz 06.04.2017 - 12:00 Uhr

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.

Foto: AP

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) fordert unmittelbar vor dem mit Spannung erwarteten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping eine bessere Behandlung deutscher Unternehmer auf dem chinesischen Markt.

Zypries sagte der WirtschaftsWoche: "China hat sich zuletzt als Fürsprecher des Freihandels positioniert. Das freut uns. Wir wollen unsere Partnerschaft mit China ausbauen, aber auf Basis von freiem und fairen Handel. Eine gute Gelegenheit, den Worten Taten folgen zu lassen, bieten die Bereiche Regulierung der Elektromobilität in China oder Überkapazitäten im Stahlsektor. Ich werde auch das Thema Gleichbehandlung deutscher und europäischer Unternehmen in China im Rahmen meiner G20-Verhandlungen in Düsseldorf ansprechen." 

Sozialdemokratin Zypries sagte dem Magazin weiter: „Unsere Unternehmen befinden sich oft in einem harten, manchmal auch unfairen Wettbewerb mit Ländern, die die Standards des freien Handels nicht einhalten. Wir wollen gegen den technologischen Ausverkauf europäischer Firmen eintreten und haben entsprechende Vorschläge auf EU-Ebene eingebracht. Wir wollen eine offene Volkswirtschaft bleiben, aber genauer prüfen dürfen, sobald ausländische Investitionen in unsere Schlüsselindustrien nicht mit marktkonformen Finanzierungen durchgeführt werden. Ein Beispiel: Wenn das Heimatland des ausländischen Käufers die Übernahme finanziell unterstützt, damit er einen weit über dem tatsächlichen Marktwert der Firma liegenden Preis zahlen kann, wäre das der Fall. Das ist ein Duell mit ungleichen Mitteln."

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