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Diplomatische Krise Frankreich und Italien nähern sich wieder an

Die diplomatische Krise zwischen Frankreich und Italien entspannt sich zunehmend. Als erster Schritt kehrt der französische Botschafter nach Rom zurück.

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Der italienische Ministerpräsident und der französische Staatspräsident bei einem Treffen im vergangenen Sommer. Quelle: dpa

Paris Frankreich wird seinen aus Italien abgezogenen Botschafter wieder zurückbeordern. „Er bricht heute nach Rom auf“, kündigte Europaministerin Nathalie Loiseau am Freitag im Gespräch mit dem französischen Sender „RTL“ an. Politische Führer aus Italien, die sich in der Vergangenheit inakzeptabel verhalten hätten, hätten nun Bedauern gezeigt, so die Ministerin.

Nach einem unangemeldeten Besuch des römischen Vize-Regierungschefs Luigi Di Maio bei Aktivisten der „Gelbwesten“ in Frankreich hatte Paris in der vergangenen Woche seinen Botschafter aus der italienischen Hauptstadt zurückbeordert. Der Schritt gilt als sehr ungewöhnlich. Schon vorher hatte es erhebliche Spannungen gegeben. Die populistische Regierung aus rechter Lega und europakritischer Fünf-Sterne-Bewegung in Rom provoziert Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron immer wieder.

Vor wenigen Tagen hatten Macron und sein italienischer Kollege Sergio Mattarella telefoniert. Die beiden Präsidenten sollen dabei versöhnliche Töne angeschlagen haben. Sie hätten die Wichtigkeit der französisch-italienischen Beziehung bekräftigt, so der Élyséepalast.

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