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Druck auf Maduro USA bereiten scheinbar weitere Sanktionen gegen Venezuela vor

Die USA wollen den Druck auf Präsident Nicolas Maduro erhöhen: Wegen Geldwäschevorwürfen sollen neue Sanktionen auf Venezuela zukommen.

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Washington Die USA wollen laut US-Medien unter Berufung auf Insider im Zusammenhang mit Geldwäschevorwürfen gegen venezolanische Regierungsmitglieder vorgehen. Sie würden verdächtigt, über ein vom Militär betriebenes Lebensmittelprogramm Geld für Präsident Nicolas Maduro gewaschen zu haben, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen am Dienstag. In den kommenden drei Monaten sollten Sanktionen und Strafanzeigen auf den Weg gebracht werden.

Beteiligt seien mehrere US-Behörden, darunter der nationale Sicherheitsrat und das Finanz-, Außen- und Justizministerium. Die beteiligten Behörden waren nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, dass die USA eine Reihe von Maßnahmen gegen Geldwäsche im großen Stil planten.

Die USA versuchen mit einer Ausweitung ihrer Sanktionen gegen Venezuelas Verteidigungs- und Sicherheitssektoren den Druck auf Präsident Nicolas Maduro zu erhöhen. Die Regierung in Washington unterstützt Venezuelas Oppositionschef Juan Guaidó, der sich selbst zum Übergangspräsidenten ernannt hat und sich seit mehreren Monaten einen Machtkampf mit Maduro liefert.

Millionen Menschen in Venezuela sind von der Lebensmittel- und Medikamentenknappheit betroffen und sind auf das Nahrungsmittelprogramm CLAP angewiesen.

Mehr zum Machtkampf zwischen Maduro und Guaido.

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