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Früherer Adidas-Eigner Fünf Jahre Haft für französischen Ex-Minister Tapie gefordert

Wegen Betrugs und Veruntreuung staatlicher Gelder soll der frühere Adidas-Eigner und Ex-Minister Bernard Tapie zu fünf Jahren Haft verurteilt werden.

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Paris Im Prozess gegen den früheren Adidas-Eigner und Ex-Minister Bernard Tapie hat die Pariser Staatsanwaltschaft fünf Jahre Haft gefordert. Dem 76-Jährigen seien Betrug und Veruntreuung staatlicher Gelder vorgeworfen worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend.

Der Prozess um Tapies frühere Adidas-Beteiligung und deren Verkauf endet nach früheren Gerichtsangaben in dieser Woche, das Urteil wird aber erst zu einem späteren Zeitpunkt erwartet. Tapie ist in Frankreich eine schillernde Figur.

Der frühere Chef des Fußballclubs Olympique Marseille hatte sich beim Verkauf von Anteilen am deutschen Sportartikelhersteller Anfang der 1990er Jahre von der damaligen Staatsbank Crédit Lyonnais geprellt gesehen und geklagt. In einem Schiedsverfahren bekam Tapie 2008 mehr als 400 Millionen Euro Entschädigung zugesprochen.

Der Schiedsspruch wurde später von einem Zivilgericht aufgehoben. Um Veruntreuung öffentlicher Mittel geht es, weil die Entschädigung letztlich aus der Staatskasse kam. Tapie hatte die Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen.

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