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Grenze zu Mexiko US-Regierung intensiviert Grenzkontrollen in Kalifornien

Auf Anweisung Washingtons sperrt die Zoll- und Grenzschutzbehörde mehrere Fahrstreifen an den viel frequentierten Übergängen San Ysidro und Otay Mesa.

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US-Soldaten bewachen den Grenzübergang San Ysidro in San Diego. Quelle: Reuters

Ixtlan del Rio Die US-Regierung will die kalifornische Grenze zu Mexiko für die demnächst dort erwartete Karawane von mehreren tausend Migranten abschotten. Eine entsprechende Anweisung ging am Dienstag an die Grenzübergänge bei der mexikanischen Stadt Tijuana. Während das Gros der Migranten noch 1600 Kilometer von der Grenze entfernt auf dem Weg von Guadalajara nach Tepic war, trafen mehrere Hundert am Dienstag mit mehreren Bussen bereits dort ein.

Die Anweisung aus Washington kam, nachdem klar war, dass die Migranten nicht die kürzere Route zur US-Grenze nach Texas, sondern die zum liberaler geltenden Kalifornien gewählt haben. In ihr heißt es, es müsse vorbereitend abschottende „Infrastruktur-Ausrüstung für die Migranten-Karawane“ installiert werden zur Abwehr der „potenziellen Sicherheitsrisiken, die sie verursachen kann.“

Das gilt vor allem für die täglich von Zehntausenden genutzten Grenzübergänge San Ysidro und Otay Mesa, die auf dem Weg nach San Diego liegen. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde teilte mit, vier Fahrbahnen an den Grenzübergängen San Ysidro und Otay Mesa würden geschlossen. Damit bleiben dem Verkehr noch 23 Fahrstreifen in San Ysidro und 12 in Otay Mesa.

San Ysidro ist der meist frequentierte Grenzübergang Kaliforniens. Täglich nutzen ihn rund 40.000 Fahrzeuge, 34.000 Fußgänger und 150 bis 200 Busse.

Im Gros der Karawane wandernde Migranten sagten, sie würden sich von US-Präsident Donald Trump nicht von ihrem Ziel abbringen lassen, in die USA zu gehen. „Uns ist sehr bewusst, was Trump sagt“, erklärte die Honduranerin Maribel, die ihre Nachnamen nicht genannt wissen wollte. Sie ist mit ihrem Mann und den ein und drei Jahre alten Kindern unterwegs. „Sollen sie doch dicht machen, was immer sie schließen wollen, wir werden trotzdem durchgehen.“

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