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Handelsstreit Trump kündigt Strafzölle für Argentinien und Brasilien an

Der US-Präsident will weitere Strafzölle auf Stahl und Aluminium verhängen. Betroffen sind dieses mal die Länder Brasilien und Argentinien.

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US-Präsident Donald Trump hat eine baldige Wiedereinführung von Zöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe aus Brasilien und Argentinien angekündigt. „Brasilien und Argentinien haben eine massive Abwertung ihrer Währungen vorgenommen, was für unsere Landwirte nicht gut ist“ twitterte Trump am Montag. „Deshalb werde ich mit sofortiger Wirkung die Zölle für alle Stahl und Aluminium wiederherstellen, die aus diesen Ländern in die USA verschifft werden.“

Trump forderte zudem von der US-Notenbank dagegen vorzugehen, dass Länder durch Abwertung ihrer Währungen einen wirtschaftlichen Vorteil erlangten. „Die Federal Reserve sollte auch so handeln, dass die Länder, von denen es viele gibt, nicht mehr von unserem starken Dollar profitieren“, schrieb er. „Niedrigere Zinsen & Lockerung – Fed!.“

Trump hat die Fed schon mehrfach aufgefordert, die Zinsen auf unter Null zu senken, und argumentiert, dass negative Zinsen in Europa und anderswo diesen Ländern einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Fed-Chef Jerome Powell hat er in diesem Zusammenhang scharf kritisiert.

Für einen US-Präsidenten ist ein solches Vorgehen ungewöhnlich, weil die Notenbank politisch unabhängig ist. Sie hat die Zinsen in diesem Jahr bereits drei Mal gesenkt. Bei ihrer nächsten Sitzung am 10. und 11. Dezember wird aber kein weiterer Schritt nach unten erwartet.

Mehr: Die EU traut der derzeitigen Ruhe im Handelsstreit mit den USA nicht. Trump könnte jederzeit weitere Strafzölle erlassen, wenn es ihm nutzt. In Brüssel laufen Vorkehrungen.

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