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Mike Pompeo US-Außenminister lobt Asean-Staaten wegen Sanktionen gegen Nordkorea

Auch nach dem Treffen zwischen Kim Jong Un und Donald Trump wollen die USA hart bleiben und würdigen die Rolle der Asean-Staaten.

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USA loben Asean-Staaten wegen Sanktionen gegen Nordkorea Quelle: dpa

Singapur US-Außenminister Mike Pompeo hat die Mitglieder der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) für die Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen Nordkorea gelobt. Bei seiner Auftaktrede zu einem Treffen auf Ministerebene in Singapur würdigte Pompeo zudem, dass die Asean-Länder die Rechtsstaatlichkeit im Südchinesischen Meer unterstützten.

China erhebt auf weite Teile des Gewässers Hoheitsansprüche, was bei den Anrainerstaaten und den USA auf große Kritik stößt. Die südostasiatische Staatengemeinschaft Asean ist mit ihren zehn Mitgliedsländern einer der größten Wirtschaftsräume der Welt.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte bei seinem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump im Juni seine Bereitschaft zu einer „kompletten Denuklearisierung“ seines Landes bekräftigt. Im Gegenzug sollen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen gegen Nordkorea aufgehoben werden. Es gab aber keine konkreten Zusagen, wie und bis wann abgerüstet werden sollte.

Erst am Montag war bekannt geworden, dass US-Geheimdienste Hinweise darauf hätten, dass Nordkorea in einer Forschungseinrichtung nahe Pjöngjang möglicherweise eine bis zwei neue Interkontinentalraketen baue, die potenziell amerikanisches Festland erreichen könnten. Auch Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho ist in Singapur. Es war aber zunächst unklar, ob Pompeo ihn am Rande des Asean-Treffens sprechen wird.

Singapur ist nach Malaysia die zweite Station einer fünftägigen Südostasienreise für Pompeo. Von dort wird er nach Indonesien weiterreisen. Am Rande des Asean-Treffens hatte der US-Minister zuvor mit dem türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu über den Konflikt zwischen Ankara und Washington um den in der Türkei festgehaltenen amerikanischen Pastor Andrew Brunson gesprochen.

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