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Ukraine-Konflikt Heiko Maas: Stopp von Nord Stream 2 würde Konflikt mit Russland eskalieren

Der Bundesaußenminister hält im Ukraine-Konflikt nichts davon, Nord Stream 2 als Sanktionsmittel zu nutzen. Wichtiger sei es solidarisch mit der Ukraine zu sein, so Maas.

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Maas warnt Moskau vor einem militärischen Einmarsch in die Ukraine. Quelle: AP

Bundesaußenminister Heiko Maas fordert von Russland den Abzug der zusammengezogenen Truppen an der Grenze zur Ukraine, lehnt aber den Stopp der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 als Sanktionsmittel gegen Moskau ab. Er sei skeptisch, dass ein Stopp die Lage deeskalieren würde, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ARD. „Ich glaube eher, das Gegenteil wäre zu befürchten“, sagte Maas.

Wichtig sei, dass man der Ukraine die Solidarität versichere und Moskau vor einem militärischen Einmarsch warne. Dies hätten die EU, die Nato, die G7-Staaten und die internationale Gemeinschaft klar gemacht. „Auch Moskau kann kein Interesse daran haben, dass die Kämpfe in der Ostukraine wieder aufflammen“, betonte Maas. Die russische Truppenpräsenz an der Grenze sei aber so groß wie nie seit 2014.

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