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Corona-PandemieMecklenburg-Vorpommern führt Maskenpflicht im Nahverkehr ein

Nutzer von Straßenbahn, Bus oder Taxi müssen ab Montag einen Mund- und Nasenschutz tragen. Für den Einkauf im Einzelhandel gilt weiterhin nur eine Empfehlung. 18.04.2020 - 01:34 Uhr

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) trägt bei ein Interview einen Mund- und Naseschutz: Nach Sachsen führt auch Mecklenburg-Vorpommern eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein.

Foto: dpa

Nach Sachsen führt auch Mecklenburg-Vorpommern zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Freitag in Schwerin sagte, müssen Nutzer von Straßenbahn, Bus oder Taxi von Montag an einen Mund- und Nasenschutz tragen.

Verlangt werde eine Stoffmaske, alternativ könne auch ein Tuch als Schutz getragen werden, erläuterte Schwesig. Für Einkäufe in Geschäften des Einzelhandels gelte hingegen weiterhin die dringende Empfehlung, eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, nicht aber eine Pflicht.

Die Maskenpflicht für den Nahverkehr sei nötig, weil mit der Ladenöffnung ab Montag und der Öffnung der Schulen kurze Zeit später auch die Nutzung der Nahverkehrsmittel wieder deutlich zunehmen werde, sagte Schwesig. In Bussen und Bahnen sei das Abstandsgebot kaum einzuhalten.

Sachsen hatte zuvor als erstes Bundesland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gilt auch dort von Montag an, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Dresden sagte.

Eine solche Regelung gilt bisher bundesweit nur in einzelnen Orten wie zum Beispiel in Jena in Thüringen. Die Bundesregierung lehnt eine Pflicht dagegen weiter ab und empfiehlt lediglich Schutzmasken beim Einkaufen sowie im öffentlichen Nahverkehr. Immer mehr Menschen hielten sich daran, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag.

dpa
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