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Fahrverbot in HamburgSo geht die Polizei gegen Diesel-Verstöße vor

In Berlin, Frankfurt, Köln und jetzt sogar auf der A40 drohen Fahrverbote für Diesel. Wer dagegen verstößt, muss sich auf Bußgelder einstellen – zumindest dann, wenn so kontrolliert wird wie derzeit bereits in Hamburg.Kristina Antonia Schäfer 16.11.2018 - 13:42 Uhr

Etwa zwei Kilometer Straße in der Hamburger Innenstadt sind für ältere Diesel gesperrt

Foto: REUTERS

Die Polizei Hamburg hat im Juni, August und September mehr als 1206 Fahrzeuge im Bereich des sogenannten Diesel-Fahrverbots kontrolliert. Dabei stellte sie 319 Verstöße gegen die Dieseldurchfahrtsbeschränkungen fest. Das zeigen Zahlen der Polizei, die der WirtschaftsWoche vorliegen.

Die umfangreichsten Großkontrollen gab es demnach im Juni, also kurz nach der Einführung des Fahrverbots. Hier wurden 603 Fahrzeuge kontrolliert und 173 Verstöße festgestellt. Hinzu kommen einzelne Kontrollen durch Streifenwagen, die in der Statistik nicht aufgeführt sind.

Im August folgten laut Polizei 403 Fahrzeugkontrollen, bei denen 115 Verstöße festgestellt wurden. Im September waren es 200 Kontrollen und nur noch 21 Verstöße. Im Juli gab es laut Polizei keine statistische Erhebung.

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Hamburg ist die erste und bislang einzige deutsche Stadt, in der tatsächlich Fahrverbote für ältere Diesel eingeführt wurden. Damit dürfen Dieselfahrzeuge, die die aktuelle Euro-Norm 6 nicht erfüllen, Abschnitte der Max-Brauer-Allee und der Stresemannstraße nicht mehr befahren. Dabei geht es insgesamt um 1180 Meter Straße.

Das Verbot wurde zum 31. Mai 2018 eingeführt und sieht verschiedene Bußgelder für verschiedene Fahrzeugtypen vor. PKW-Fahrer müssen bei einem Verstoß 20 Euro zahlen. Für Pkw mit Anhänger werden 25 Euro fällig, für Lkw 75 Euro. Welches Bußgeld wie häufig verhängt wurde, geht aus der Aufstellung der Polizei nicht hervor.

Kommendes Jahr sollen weitere deutsche Städte nachziehen und ebenfalls Fahrverbote verhängen. So drohen in Stuttgart bereits ab Januar Dieseldurchfahrtsbeschränkungen, in Frankfurt am Main ab Februar und in Köln und Bonn ab April. Spätestens im Juni drohen auch in Berlin Fahrverbote, im September 2019 könnte auch Mainz folgen. Ebenfalls im Sommer 2019 drohen Teilen des Ruhrgebiets Fahrverbote, darunter auch Abschnitten der Autobahn A40.

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