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Europäische Waren begehrt EU-Handelsüberschuss mit den USA steigt erneut

Die EU-Länder profitieren derzeit vom Aufschwung der globalen Konjunktur, der die Nachfrage nach europäischen Waren erhöht. Quelle: dpa

Das Handelsdefizit seines Landes im Vergleich mit den EU-Staaten ist US-Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge. Da dürften ihn diese Meldung gar nicht freuen: Der Überschuss der EU-Länder ist stark gestiegen.

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Mitten im Zollstreit steigt der Überschuss der EU-Länder im Warenhandel mit den USA deutlich. Von Januar bis Mai kletterte er binnen Jahresfrist um rund 14 Prozent auf 54,8 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Die Ausfuhren in die weltgrößte Volkswirtschaft stiegen in den ersten fünf Monaten um 2,1 Prozent auf mehr als 163 Milliarden Euro zu, die Einfuhren aus den USA sanken hingegen um gut drei Prozent auf rund 108 Milliarden Euro.

US-Präsident Donald Trump ist das Handelsdefizit seines Landes mit Staaten wie Deutschland ein Dorn im Auge. Viele Unternehmen, Ökonomen und Politiker fürchten, dass der Republikaner den US-Markt abschotten und damit den Welthandel bremsen könnte. Auf Stahl- und Aluminium-Importe aus den EU-Ländern wurden bereits höhere Zölle eingeführt. Als nächstes könnten Auto-Importe mit Mehrkosten belegt werden. Mit Blick auf den Handelsstreit bezeichnete Trump die Europäische Union (EU) am Wochenende nun sogar als Feind der USA.

Die EU-Länder profitieren derzeit vom Aufschwung der globalen Konjunktur, der die Nachfrage nach europäischen Waren erhöht. Die gesamten EU-Ausfuhren in den Rest der Welt wuchsen in den ersten fünf Monaten um 1,5 Prozent auf rund 787 Milliarden Euro. Dabei gab es allerdings allein im Mai binnen Jahresfrist einen Rückgang um knapp drei Prozent auf etwa 161 Milliarden Euro.

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