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Ifo-InstitutEinzelhandel hofft auf EM-Stimmung: Geschäftsklima verbessert sich leicht

Mehr Umsatz mit Lebensmitteln, Getränken und Fanartikeln, Public Viewing und private Veranstaltungen – wird die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland zum Umsatzmotor bei den Einzelhändlern? 03.06.2024 - 09:24 Uhr

Die 17. Europameisterschaft des Europäischen Fußballverbands UEFA beginnt am 14. Juni mit dem Spiel Deutschland gegen Schottland in München.

Foto: Gregor Fischer/dpa

Kurz vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland steigt die Stimmung bei den Einzelhändlern. Das Barometer für das Geschäftsklima stieg im Mai auf minus 13,3 Punkte, nach minus 14,5 Punkten im April, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Dazu beigetragen haben etwas bessere Erwartungen, wobei der Ausblick der Einzelhändler noch pessimistisch bleibt. Der Indikator zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage blieb unverändert bei minus 2,1 Punkten.

„Die Fußball-Europameisterschaft verspricht für den Einzelhandel insgesamt keine deutlich spürbaren Umsatzimpulse“, sagte Ifo-Experte Patrick Höppner mit Blick auf das sportliche Großereignis. „Einzig bei den Super- und Getränkemärkten sowie beim Sportfachhandel könnte das Großereignis stärker belebend wirken“, fügte Höppner hinzu.

Der Branchenverband HDE rechnet mit zusätzlichen Umsätzen von 3,8 Milliarden Euro durch das Turnier, das vom 14. Juni bis 14. Juli ausgetragen wird. Die EM wird der Bundesbank zufolge zwar kein Konsumfeuerwerk auslösen. „Allerdings besteht durchaus die Chance, dass sich die derzeit noch sehr verhaltene Konsumstimmung in Deutschland im Kontext der EM rascher aufhellt, als wir es derzeit auf Basis der verfügbaren Indikatoren erwarten“, so die Bundesbank.



Im Mai schätzten Bau- und Heimwerkermärkte, Fahrradhändler und Geschäfte mit Elektrotechnik und elektronischen Haushaltsgeräten ihre Geschäftslage spürbar positiver ein, wie das Ifo-Institut herausfand. Auch bei Kfz-Händlern und im Lebensmittel-Einzelhandel hat sich die Situation verbessert. Überwiegend eingetrübt bleibt sie bei Einzelhändlern mit Unterhaltungselektronik und bei Möbelhäusern.

In vielen Branchen werden kurzfristig weiter steigende Preise erwartet. Das gilt besonders für den Lebensmittel-Einzelhandel und den Einzelhandel mit Elektrotechnik und elektronischen Haushaltsgeräten. „Die Preise für Fahrräder und für Produkte der Unterhaltungselektronik könnten dagegen in der nächsten Zeit sinken“, sagte Ifo-Forscher Höppner.

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rtr
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