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E-Bike-Test: Walleräng M01„Das SUV unter den Elektrobikes“

Walleräng, ein Name, der selbst bei Fahrradexperten fragende Blicke hervorruft. Dabei wurde der Hersteller bereits auf der Eurobike ausgezeichnet. Wir haben das schwedisches Wohlfühlrad ohne Reichweitenprobleme getestet.Wolfgang Schäffer 28.04.2017 - 16:12 Uhr aktualisiert Quelle: Spotpress

Walleräng bietet sein Bike in den Versionen M.01 (Herren) und M.02 (Damen) in jeweils zwei Rahmengröße an. Das mit zwei abnehmbaren Gepäckträgern besonders gut für Transportaufgaben gerüstete E-Fahrrad ist für rund 3.600 Euro zu haben.

Foto: Presse

Der am Unterrahmen montierte 418-Wh-Akku soll eine Reichweite von gut 100 Kilometer ermöglichen. Rund vier Stunden dauert es, bis die Batterie wieder vollständig geladen ist. 

Foto: Presse

Über zwei Tasten am Lenker kann man den Unterstützungsmodus des E-Motors einstellen

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Walleräng setzt auf einen Mittelmotor von Shimano

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Die Rock-Shox-Vordergabel bietet auch eine Sperrfunktion

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Die Federgabel von Rock Shox bietet einen Federweg von 8 Zentimetern

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Auf dem Display des Fahrradcomputers kann jederzeit abgelesen werden, wie weit die Energie für eine Unterstützung in den einzelnen Modi noch reicht

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Für das Beladen bietet Walleräng ein modulares System mit Gepäckträgern vorne und hinten an

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Beide Gepäckträger sind mit jeweils vier Schrauben befestigt, so dass eine Montage oder auch Demontage mit wenigen Handgriffen möglich ist

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Ob auf glattem Asphalt oder holprigen Waldwegen, das samt Akku knapp 25 Kilogramm schwere E-Bike überzeugt mit gutem Handling

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Vorne und hinten kommen Scheibenbremsen von Shimano zum Einsatz. Die Achtgang-Nabenschaltung ist ebenfalls von Shimano

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Der Clou: Löst man wenige Schrauben, lassen sich die Gepäckträger abnehmen. Dann wandelt sich das Walleräng vom City- zum schlanken Tourenrad.

Foto: SP-X/Wolfgang Schäffer

Am Lenker wird auf der rechten Seite das Wechseln der Gänge automatisch, oder per Knopfdruck auch manuell erledigt. Die elektronische Achtgang-Schaltung kommt von Shimano (Alfine Di2)

Foto: Presse

Um die elektrische Unterstützung an die Anforderungen der Strecke anzupassen, kann zwischen drei unterschiedlichen Modi - Eco, Normal und High - gewählt werden. Der Schalter dazu liegt griffgünstig vor dem Daumen der linken Hand.

Foto: Presse

Die Schweden bieten ihr Bike in den Versionen M.01 (Herren) und M.02 (Damen) in jeweils zwei Rahmengrößen an.

Foto: Presse

Es ist zunächst einmal die Geometrie des Rahmens, die bei diesem Fahrrad ins Auge fällt. Das ansteigende Oberrohr bildet, ähnlich wie bei einem Mountainbike, quasi die Verlängerung der oberen Strebe zum Hinterrad. Die Verbindungen zwischen Steuer- und Sitzrohr sind auffallend voluminös ausgeführt. Das macht einen soliden und stabilen Eindruck.

Und so fährt sich das Walleräng M01 auch. Ob auf glattem Asphalt oder holprigen Waldwegen, das samt Akku knapp 25 Kilogramm schwere E-Bike überzeugt mit gutem Handling. Das darauf ausgelegte Rahmengebilde ist ein weiterer Grund dafür, dass die 3,2 Kilogramm schwere Antriebseinheit mit Tretlager und Motor ebenso tief liegt wie die am Unterrohr befestigte Lithium-Ionen-Batterie (2,6 Kilogramm).

Schwerpunkt möglichst weit unten bedeutet leichteres und direktes Lenken. Doch nicht nur das. Ist das M01 wie in diesem Fall in der „x“-Version zum Preis von dann 3.700 Euro auch noch mit einer Federgabel von Rock Shox mit einem Federweg von 8 Zentimetern ausgestattet, werden selbst größere Unebenheiten auf dem Untergrund so geschluckt, dass der Lenker noch einigermaßen ruhig und fest in den Händen liegt.

Die Federung lässt sich übrigens mit einem schnellen Handgriff aktivieren oder deaktivieren, der Fahrkomfort sich damit an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Zu diesem Komfort tragen zudem die 27,5-Zoll-Schwalbe-Reifen bei, die nicht nur auf Asphalt gut abrollen. Für eine gute Verzögerung aus allen Tempobereichen sorgen hydraulische Scheibenbremsen (Shimano).

Um die elektrische Unterstützung an die Anforderungen der Strecke anzupassen, kann zwischen drei unterschiedlichen Modi - Eco, Normal und High - gewählt werden. Der Schalter dazu liegt griffgünstig vor dem Daumen der linken Hand, während auf der rechten Seite das Wechseln der Gänge der elektronischen Achtgang-Schaltung (Shimano Alfine Di2) auf Knopfdruck auch manuell erledigt werden kann.

Arbeitet das Schaltwerk automatisch, dann hat der kraftvolle Tritt aufs Pedal ein direktes Hochschalten auf einen „dicken“ Gang zur Folge. Wenn das am Berg passiert, ist das eher unangenehm und muss mit mehr Power des E-Antriebs kompensiert werden. Da kann dann schon ein wenig unnötige Unruhe beim Radeln aufkommen. Das richtige Gefühl für den passenden Druck beim Treten entwickelt sich aber nach ein paar Tagen.

Ganz gelassen indessen lässt sich vom ersten Moment an die Ausfahrt angehen, wenn's um die Reichweite geht. Die vom schwedischen Hersteller versprochenen 100 Kilometer sind allemal drin. Auch dann, wenn für starke Steigungen oder den sportlichen Zwischenspurt statt des Modus Normal immer mal wieder die volle Energie mit dem Level High abgerufen wird.

Wer sich dauerhaft mit der geringsten Unterstützung (Eco) begnügt, der sollte auch 140 bis 150 Kilometer schaffen, ohne dass der Akku schlapp macht. Auf dem Display des Fahrradcomputers kann jederzeit abgelesen werden, wie weit die Energie für eine Unterstützung in den einzelnen Modi noch reicht.

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So lässt sich kurz vor der Ankunft am Ziel noch einmal kraftvoll Power geben, wenn noch ausreichend Stromreserve angezeigt wird. Ist die Batterie (418 Wattstunden, 36 Volt, 11,6 Amperestunden) aber tatsächlich leer, dauert es um die vier Stunden an der Haushaltssteckdose, bis der Energiespeicher wieder vollgeladen ist.

Für das Beladen bietet Walleräng ein modulares System mit Gepäckträgern vorne und hinten an. Beide sind mit jeweils vier Schrauben befestigt, so dass eine Montage oder auch Demontage mit wenigen Handgriffen möglich ist. Kleiner Wermutstropfen: Da die Halterungen fürs Gepäck in Rahmenfarbe lackiert sind, könnten sie bei häufiger Benutzung schnell unansehnlich werden.

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