General Motors: Peugeot bestätigt Gespräche über Opel-Kauf
Nach der Limousine zeigt BMW nun auch die Kombi-Variante der neuen 5er-Reihe. Der „Touring“ kommt im Juni, knapp ein halbes Jahr nach dem Start des Viertürers. Dem Publikum präsentiert sich der Kombi erstmals in Genf. Die Preisliste dürfte bei knapp 48.000 Euro starten. Mehr zum BMW 5er Touring lesen Sie >> hier.
Foto: BMWWer einen möglichst günstigen Kleinwagen sucht, ist beim Ford Fiesta falsch. Vor allem in der neuen Generation, die sich ab Frühjahr mit leichtem Längenwachstum und veredelter Ausstattung noch weiter in Richtung Kompaktklasse streckt. Das Außendesign wird etwas sportlicher und erwachsener, innen hat Ford das Cockpit deutlich aufgewertet. Auch das Angebot an Assistenzsystemen, Individualisierungs-Optionen und Komfort-Extras legt zu - und eben auch der Preis. Unter dem gehobenen Klassenschnitt von 14.000 Euro wird es den Fünftürer wohl nicht mehr geben. Die Nachfrage im darunter liegenden Preissegment fängt der kürzlich eingeführte Ka+ auf, der auf der alten Fiesta-Plattform basiert und den abgelösten Kleinstwagen Ka deutlich überragt.
Foto: WirtschaftsWocheDie Neuauflage des Kia Picanto misst weniger als 3,70 Meter in der Länge, die Preisliste dürfte ganz knapp unterhalb von 10.000 Euro starten. Auch wenn das Basismodell eher ein Lockangebot ist, wird der Koreaner zu den attraktivsten Angeboten der kleinsten Pkw-Klasse zählen. Und gleichzeitig zu den ansehnlichsten. Erste Skizzen zumindest versprechen einen durchaus modern-sportiven Auftritt – auch wenn die gezeigte „GT-Line“-Ausstattung deutlich über 10.000 Euro kosten dürfte. Motorisch unterstützen könnte diesen auch der neue Dreizylinder-Turbo der Marke, der bereits den zwei Klassen größeren Cee'd antreibt. Vorgestellt wird der Picanto in Genf, auf den Markt kommen dürfte er in der zweiten Jahreshälfte.
Foto: KiaLamborghini frischt zum Frühjahr 2017 den Aventador auf und verpasst ihm gleich noch den Namenszusatz S. Das in vielen Details modernisierte Modell bietet unter anderem mehr Leistung, eine bessere Aerodynamik und ein neues Infotainmentsystem. Wichtigstes neues Detail ist eine ordentliche Leistungsspritze. Im Vergleich zur bisherigen Standardversion steigt die Leistung des 6,5-Liter-V12-Saugbenziners von 700 PS auf 740 PS. Zugleich wurde die maximale Motordrehzahl von 8350 auf 8500 U/min angehoben. In Kombination mit der bekannten Siebengang-Automatik soll das Allradcoupé wie bisher in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 stürmen und bis zu 350 km/h schnell werden. Kostenpunkt: rund 330.000 Euro.
Foto: WirtschaftsWocheMcLaren zeigt in Genf die Neuauflage der sogenannten „Super Series“ – also die mittlere der drei Modellreihen von McLaren. Mit dem MP4-12C fing 2011 die Serien-Produktion bei McLaren wieder an, inzwischen gibt es sieben Modelle – drei davon auf Basis der „Super Series“. Die Kohlefaser-Karosserie wird für das kommende Modell von Grund auf neu entwickelt. Auch die Leistung dürfte steigen. Das bisherige Top-Modell der „Super Series“ ist der 675LT mit den namensgebenden 675 PS. Das Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“ spekuliert über die Modellbezeichnung 720S – das entspräche in der McLaren-Logik 720 PS.
Foto: WirtschaftsWocheMercedes macht in Genf die E-Klasse-Familie komplett. Nach Limousine, Kombi, Offroad-Kombi „All-Terrain“ und Coupé zeigen die Stuttgarter nun die finale Version des viersitzigen Cabrios. Weitere Bilder und mehr Informationen zu den letzten Testfahrten mit dem Cabrio lesen Sie >>hier.
Foto: DaimlerDer Hingucker auf dem Mercedes-Messestand dürfte aber ein ganz anderes Cabrio sein. Auf Basis der G-Klasse baut Daimler künftig auch ein Landaulet – sprich nur die hintere Dachpartie bekommt ein Cabrio-artiges Stoffverdeck. Statt als Mercedes-Benz wird das Offroad-Cabrio unter dem konzerninternen Luxus-Label Mercedes-Maybach verkauft. Für den Antrieb des G650 Landaulet sorgt ein 630 PS starker Zwölfzylinder.
Foto: DaimlerOpel bohrt den Meriva zu einem SUV auf. Der Crossland X ist als reiner City-Crossover konzipiert, verzichtet unter anderem auf den optionalen Allradantrieb seines großen Bruders Mokka X und dürfte deutlich günstiger ausfallen. Anstelle des freundlich-braven, aber auch etwas langweiligen Kompakt-Van Meriva soll der Crossland X mehr die Lifestyle-Kundschaft ansprechen – ohne viel von dem praktischen Nutzwert des Meriva zu verlieren. Die Markteinführung ist für das laufende Jahr angesetzt.
Foto: OpelIn der Mittelklasse heißt der Star der Messe Opel Insignia. Die Limousine erhält nicht nur den Namenszusatz „Grand Sport“, sondern auch viel neue Technik und ein tiefgreifend verändertes Design. Von Abmessungen und Anmutung streckt sich der Insignia deutlich in Richtung obere Mittelklasse. Dass Opel sein Flaggschiff höher positionieren will, zeigt auch das umfangreiche Technik-Programm. Zu den Höhepunkten zählen ein aktiver Spurhalte-Assistent mit Gegenlenk-Funktion, ein Querverkehr-Warner, der beim Rückwärtsausparken bei Bedarf Alarm schlägt, sowie ein neues LED-Matrixlicht. Wie bisher wird es den Insignia ausschließlich mit turbogeladenen Benzin- und Dieselmotoren und einem Leistungsspektrum von 110 bis 250 PS geben. Neu ist eine Achtstufen-Automatik, die vorerst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb angeboten wird. Wer mehr Platz braucht, sollte zum ebenfalls in Genf vorgestellten Kombi greifen – der im Gegensatz zur Limousine nicht umbenannt wird und weiter auf den Namen „Sports Tourer“ hört. Mehr zum Opel Insignia Sports Tourer lesen Sie >>hier.
Foto: OpelGenf ist auch traditionell die Messe der kleinen Tuning-Schmieden und Manufakturen hochwertiger Sportwagen. So nutzt auch Pagani die Messe in Genf, um das Cabrio des Huayra zu zeigen. Der Sportwagen aus der italienischen Edelschmiede ist bereits seit 2011 auf dem Markt, bislang aber eben nur mit festem Dach. Mehr zum Pagani Huayra Roadster lesen Sie hier.
Foto: PRPorsche wagt den Tabubruch. In Genf zeigten die Stuttgarter bereits vor einigen Jahren die Studie eines Panamera-Kombis mit dem Namen „Sport Turismo“. 2017 wird das Serienmodell auf Basis des neuen Panamera zu sehen sein. Um Gepäckraum und Sportwagenanspruch unter einen Hut zu bringen, musste Porsche nicht nur am Design tüfteln. Mehr zum Porsche Panamera Sport Turismo lesen Sie hier.
Foto: PorscheZudem erhält ein weiteres Modell der 911er-Baureihe das 2015 vorgestellte Facelift. Der 911 GT3 wird in der überarbeiteten Version auf dem Messestand der Stuttgarter vorgestellt. Im Gegensatz zu den Carrera- und GTS-Modellen bekommt der GT3 aber keinen Turbomotor, sondern bleibt beim klassischen Sauger.
Foto: PorscheLand Rover wagt ein Experiment: In Genf zeigen die Briten den Range Rover Sport Velar. Ursprünglich war Velar der interne Codename für den ersten Range Rover (V-Eight Land Rover) – nebenbei ähnelt das Wort dem lateinischen „velare“ für „verhüllen“ oder „verbergen“. Letzteres dürfte zu dem neuen Velar wohl eher passen als der V8-Land-Rover: Der Velar wird offenbar auf dem Alu-Spaceframe des Jaguar F-Pace basieren. Deshalib ist es möglich, dass sich das Motoren-Angebot wie in dem Jaguar-SUV auf die bekannten Vier- und Sechszylinder beschränkt. Als viertes Range-Rover-Modell soll sich der Velar zwischen dem Evoque (4,35 Meter) und dem Range Rover Sport (4,85 Meter) einordnen.
Foto: WirtschaftsWocheLand Rover baut sein Angebot aus und zeigt in Genf eine vierte Range-Rover-Baureihe: Der neue Velar ist kaum kürzer als der Range Rover Sport, zielt aber preislich auf die Porsche-Macan-Liga. Punkten kann der Landy vor allem mit dem Innenraum. Zudem ist der Velar laut den Briten voll geländetauglich, obwohl der Fokus bei der Entwicklung auf den Fahreigenschaften auf der Straße lag. Mehr zum Range Rover Velar lesen Sie hier.
Foto: Range RoverDer Marktstart der schon seit längerer Zeit erwarteten Renault Alpine wird sich noch ein Weilchen hinziehen. Erst Ende 2017 werden die Franzosen die ersten Exemplare des neuen Sportwagenmodells ausliefern. Ungeduldige können sich die Mittelmotor-Flunder allerdings schon jetzt als sogenannte Première Edition via Smartphone-App reservieren. Viel verraten die Franzosen noch nicht über diese erste Variante. Bisher veröffentlichte Bilder zeigen lediglich eine seriennahe Studie oder in Tarnfolie gehüllte Prototypen. In Hinblick auf die technischen Daten ist die Informationslage ebenfalls dürftig. Renault verspricht eine Sprintzeit von unter 4,5 Sekunden. Bei Farben und Preis wird man hingegen etwas konkreter: In Blau, Schwarz oder Weiß ist die Vorab-Edition bestellbar. Für die verbindliche Reservierung müssen Kunden 2000 Euro anzahlen, der finale Kaufpreis liegt dann zwischen 55.000 und 60.000 Euro.
Foto: WirtschaftsWocheNoch bevor der Kodiaq in diesem Frühjahr auf den Markt kommt, schiebt Skoda noch zwei weitere Varianten nach. Der Kodiaq Sportsline bildet – wie der Name vermuten lässt – die sportliche Ausstattung. Wobei ein noch sportlicherer Kodiaq RS wohl weiterhin möglich ist. Für Geländefans – oder jene, die nur die robuste Optik mögen – wird es den Kodiaq Scout mit auffälliger Offroad-Beplankung geben. Mehr zum Skoda Kodiaq Scout lesen Sie >>hier.
Foto: SkodaVolvo treibt die Runderneuerung seiner Modellpalette voran. Nachdem die große 90er-Baureihe mit SUV, Limousine, Kombi und Offroad-Kombi bereits komplett auf die 2014 vorgestellte Produktplattform umgestellt wurde, ist jetzt die Mittelklasse mit der 60er-Baureihe dran. Den Anfang wird – wie schon beim XC90 – das SUV XC60 machen. Mit Fotos halten sich die Schweden noch zurück – die 60er-Modelle werden aber vielen Details der 90er-Modelle folgen. Auch die Technik stammt 1:1 von den großen Modellen. Details können Sie unter anderem hier über den V90 Cross Country nachlesen.
Foto: WirtschaftsWocheDen VW CC und auch die große Limousine Phaeton haben die Wolfsburger bereits länger in Rente geschickt. In Genf zeigt VW dann sein neues Top-Modell, das sich zwischen dem Passat und dem früheren Phaeton ansiedeln soll. Das Flaggschiff soll aber nicht mehr auf die schnöden Kürzel CC hören, sondern auf den Namen Arteon. Das viertürige Coupé wird mit einer Länge von 4,90 Metern auch als Alternative Phaeton herhalten können – auch wenn selbst ein Opel Insignia etwas länger ist. Mehr zu den letzten Testfahrten des Arteon in Südafrika lesen Sie >>hier.
Foto: VolkswagenFür die Stückzahlen interessanter dürfte aber die Europa-Premiere des Tiguan Allspace werden. Der um elf Zentimeter angewachsene Radstand verhilft vor allem den Hinterbänklern zu einem neuen Tiguan-Gefühl. Deren Knie haben jetzt einen stoffschonenden Abstand von beruhigenden sechs Zentimetern zur Rückseite der Vordersitze. Und wer gerne jede Menge an Krimskrams transportiert, freut sich über einen um gleich 115 Liter größeren Gepäckraum (jetzt von 730 bis zu 1770 Liter). Der durch die Streckung des Normal-Tiguans gewonnene Raum kann aber auch zur Aufrüstung des Sitzplatzangebots genutzt werden. Durch eine dritte Reihe wird der Neuling zum Kleinbus im SUV-Kleid. Durch die deutsche Brille betrachtet, ist der längste Tiguan aller Zeiten schlicht eine Erweiterung des Angebots. Damit schließt VW die Lücke zwischen dem „kurzen“ Tiguan und dem teuren Touareg. Schön, dass es den „Langen“ ab Sommer für mindestens 30.000 Euro geben wird, vielen deutschen Kunden aber werden die Maße des bekannten Modells völlig ausreichen.
Foto: VolkswagenOpel soll Agenturberichten zufolge an den französischen Konkurrenten Peugeot verkauft werden. Der amerikanische Mutterkonzern General Motors befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Zusammenlegung der Rüsselsheimer Tochter mit dem französischen Konkurrenten, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Auch der Finanzdienst Bloomberg berichtet darüber. Ein Abschluss könne binnen Tagen verkündet werden.
Ein Peugeot-Sprecher bestätigte Reuters Gespräche mit GM. Dabei gehe es darum, die Partnerschaft zu vertiefen. Die französische Nachrichtenagentur AFP zitierte hingegen einen Unternehmens-Sprecher, PSA "erkunde die Möglichkeit, Opel zu übernehmen". Opel äußerte sich nicht. Eine Stellungnahme der französischen Regierung und der Familie Peugeot, die je 14 Prozent an dem Zwei-Markenkonzern PSA Peugeot Citroën halten, war zunächst nicht zu erhalten. An der Pariser Börse reagierte die Peugeot-Aktie mit einem Kurssprung von 4,4 Prozent.
Opel und Peugeot hatten bereits vor einigen Jahren eine Allianz angestrebt. Am Ende blieb davon die gemeinsame Produktion von einigen Modellen – so basiert etwa der Opel Crossland X, der Anfang März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wird, auf dem Peugeot 2008. Ein Kompakt-SUV von Opel, das später in diesem Jahr vorgestellt werden soll, übernimmt die Technik vom Peugeot 3008. Dadurch erhoffen sich die Partner Synergien von rund 1,2 Milliarden US-Dollar bis 2018, die gleichmäßig zwischen den beiden Unternehmen geteilt werden sollen. Die Produktion eines gemeinsamen Kleinwagens samt der Benzinmotoren wurde allerdings nicht verwirklicht.
Die deutsche Traditionsmarke mit dem Blitz als Logo gehört seit fast 90 Jahren zu GM. Die Amerikaner hatten jahrelang versucht, Opel zu sanieren. Fakt ist: Auch 2016 blieb Opel in den roten Zahlen hängen. Fakt ist aber auch: Nach Jahren der Krise ist Opel auf dem Weg der Besserung. Zwar haben die Rüsselsheimer die Rückkehr in die Gewinnzone verpasst, dennoch konnte Opel den Verlust um zwei Drittel eindämmen. GM wies für 2016 in seinem Europageschäft noch einen Verlust von 257 Millionen Dollar aus. Schuld daran ist laut Opel der Brexit. "Ohne das Brexit-Votum und den Absturz des britischen Pfunds hätten wir ein positives Jahresergebnis erzielt", sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.
Neumann hatte das für 2016 angepeilte Gewinnziel bereits im Herbst als große Herausforderung bezeichnet. Neben dem Brexit führte er damals auch Belastungen durch den bereits 2015 erfolgten Rückzug aus Russland an. Um gegenzusteuern, hatte Opel in der zweiten Jahreshälfte 2016 in Rüsselsheim und Eisenach Kurzarbeit eingeführt. Dennoch gelang es nur zum Teil, die negativen Währungseffekte von mehr als 300 Millionen Dollar wettzumachen.
Die neue Generation des Opel Insignia wird Anfang März auf dem Genfer Autosalon im Doppelpack Premiere feiern. Neben der bereits vorgestellten Limousinen-Variante Grand Sport (rechts) zeigen die Rüsselsheimer außerdem den Sports Tourer.
Foto: OpelAuf 4,99 Meter ist der bis zu 200 Kilogramm leichtere Kombi gewachsen. Dank der neuen Proportionen wirkt das Fahrzeug stämmiger als bisher, die an Charakterlinien reiche Blechhaut straffer. Markant ist in der Seitenansicht eine von der A-Säule unterhalb der Dachlinie bis in die C-Säule verlaufende Chromleiste, die von den Rückleuchten aufgenommen wird. Die LED-Lichter erstrecken sich zweigeteilt von der C-Säule bis in die angeschrägte Heckklappe.
Foto: OpelDank Größenzuwachs und des um neun Zentimeter verlängerten Radstands kann der Insigina Fahrgästen und Gepäck deutlich mehr Entfaltungsspielraum als bisher bieten. So fasst der um zehn Zentimeter auf über zwei Meter Länge gewachsene und auch etwas breitere Kofferraum mit 1640 Liter gut 100 Liter mehr als bisher. Damit schlägt der Insignia auch den deutlich kleineren Astra Sports Tourer, der mit 1630 Liter bisher der geräumigste Kombi der Blitzmarke war.
Foto: OpelLaut Opel soll sich das Beladen des Insignia künftig leichter gestalten, da der Überhang zwischen Stoßfänger und Laderaum verkleinert wurde. Auch das Öffnen der Heckklappe geht künftig leichter von Hand, da ein Öffnen und Schließen per Fußbefehl möglich ist. Die Öffnungshöhe der Klappe kann dabei sogar programmiert werden. Der Kofferraum kann wie bisher optional mit dem Schienen-Arretierungssystem Flex Fix ausgestattet werden. Die per Knopfdruck entriegelbare Rückbanklehne lässt sich dreiteilig im Verhältnis 40:20:40 umklappen.
Foto: OpelIm Cockpitbereich präsentiert sich die neue Insignia-Generation aufgeräumt. Auffällig ist die stark horizontale Betonung des Armaturenbretts. In der Mitte befindet sich der rahmenlose Touchscreen des Infotainmentsystems. Chromzierrat, Klavierlackoberflächen und feines Leder sorgen zudem für Edel-Flair.
Foto: OpelAls besondere Innovationen bietet der neue Insignia Sports Tourer unter anderem den Abstandstempomat ACC in Kombination mit einem Kollisionsverhinderer, ein Head-up-Display, einen aktiven Spurhalte-Assistenten mit Gegenlenk-Funktion, eine vor Querverkehr warnende Rückwärtsausparkhilfe, sowie ein neues LED-Matrixlicht. Ein solches bietet Opel bereits im neuen Astra, allerdings hier mit 16 LED-Segmenten, während im Insignia eine Variante mit 32 Segmenten zum Einsatz kommt.
Foto: OpelAntriebsseitig verspricht Opel effizientere Motoren und einige kleinere Innovationen. Wie bisher wird es den Insignia ausschließlich mit aufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren geben, die zwischen 110 und 250 PS leisten.
Foto: OpelNeu ist eine Achtstufen-Automatik, die vorerst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb angeboten werden soll. Der 4x4-Antriebsstrang verfügt zudem über ein Torque-Vectoring, welches eine radselektive Momentverteilung erlaubt.
Foto: OpelBestellstart für den Sports Tourer ist der 17. Februar 2017. Preise nennen die Rüsselsheimer noch nicht, doch vermutlich wird sich die Neuauflage am Niveau des Vorgängers orientieren. Derzeit kostet der Insignia Kombi in der Basisversion knapp unter 26.000 Euro.
Foto: Opel
Der US-Autobauer peilt nun an, im nächsten Jahr in Europa die Gewinnschwelle zu erreichen. Allerdings bleibt die Prognose vage. Man werde alles tun, um dies 2018 zu erreichen, sagte GM-Finanzvorstand Chuck Stevens. Für das laufende Jahr hält er wegen der negativen Währungseffekte eine Rückkehr in die Gewinne für unwahrscheinlich. "Wir investieren in unsere Zukunft, indem wir in diesem Jahr so viele neue Autos wie nie zuvor in unserer 155-jährigen Geschichte auf den Markt bringen", fügte Opel-Chef Neumann hinzu.
Auch Peugeot steht vor großen Herausforderungen: Zwar haben die Franzosen im vergangenen Jahr mit 3,15 Millionen Fahrzeugen den Absatz auf den höchsten Wert seit 2010 steigern können und auch im ersten Halbjahr 2016 einen ordentlichen Gewinn vorgelegt. Doch in wichtigen Absatzmärkten wie China und Nordamerika ist der PSA-Konzern so gut wie nicht vertreten.
Zudem droht in Frankreich ein Rechtsstreit wegen eines möglichen Diesel-Skandals: Ein Dossier mit den Erkenntnissen aus Untersuchungen zu Diesel-Abgasen bei PSA sei an die Staatsanwaltschaft übermittelt worden, teilte das Finanz- und Wirtschaftsministerium am vergangenen Donnerstag mit, ohne Details zum Inhalt zu nennen. Es liege nun an der Justiz, über eventuelle Folgen zu entscheiden. Der französische Autobauer zeigte sich "überrascht" und betonte, dass PSA die Abgasregeln in allen Ländern einhalte.
Der Konzern betonte, dass er seine Fahrzeuge niemals mit Betrugs-Software ausgestattet habe. Die Tests verschiedener Behörden in Europa und Frankreich hätten die Konformität der Fahrzeuge bestätigt, hieß es in einer Mitteilung.
Die Pariser Wettbewerbs- und Antibetrugsbehörde DGCCRF stützt sich auf Abgastests und Dokumente, die bei einer Durchsuchung sichergestellt wurden. Die Untersuchungen waren nach dem Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen ins Rollen gekommen. Die Behörde nahm Stickoxid-Emissionen bei etwa einem Dutzend Hersteller ins Visier, um Verbrauchertäuschungen aufzuspüren. Zu VW und Renault schalteten die Wettbewerbshüter bereits im vergangenen Jahr die Justiz ein, die jeweils ein Ermittlungsverfahren einleitete.