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Gescheiterte Fusionsgespräche Commerzbank dementiert Aussage von Deutsche-Bank-Manager

Die Commerzbank will die Fusionsgespräche nicht einseitig angeregt haben. Quelle: AP

Ein hochrangiger Manager der Deutschen Bank hat behauptet, die Commerzbank habe die inzwischen abgebrochenen Fusionsgespräche zwischen den Geldhäusern angeregt. Die Commerzbank wehrt sich gegen diese Darstellung.

Die Commerzbank hat die Darstellung eines hochrangigen Deutsche-Bank-Managers zurückgewiesen, die Initiative für die inzwischen abgebrochenen Fusionsgespräche sei von ihr ausgegangen. Die Verhandlungen seien „gemeinsam begonnen und gemeinsam beendet“ worden, sagte eine Commerzbank-Sprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters in Frankfurt.

Zuvor hatte der Deutsche-Bank-Manager in einer Telefonkonferenz mit Journalisten erklärt: „Der anfängliche Impuls kam nicht von der Deutschen Bank. Die Commerzbank ist an uns herangetreten.“ Die Deutsche Bank wollte keinen Kommentar abgeben.

Wie es nun weiter geht, ist offen. Beide Banken leiden unter rückläufigen Erträgen und sind im Vergleich zu anderen, vor allem ausländischen Instituten zurückgefallen. Die Absicht, gemeinsame Sache zu machen, war von Beginn an auf Widerstand getroffen – bei Großaktionären und Mitarbeitern beider Häuser. Als größte Befürworter eines Deals galten Commerzbank-Chef Martin Zielke und Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Dem Bund gehören 15 Prozent an der zweitgrößten börsennotierten deutschen Bank.

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