1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Banken
  4. Deutsche Bank schreibt im ersten Quartal Verluste im Investmentbanking

QuartalszahlenDeutsche Bank mit Verlusten im Investmentbanking

Die Deutsche Bank hatte im Investmentbanking im ersten Quartal 2019 einen Verlust von 88 Millionen Euro zu verzeichnen. Der Gesamtkonzern übertraf jedoch die Gewinnerwartungen deutlich. 26.04.2019 - 07:46 Uhr

Die Firmenzentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.

Foto: REUTERS

Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal im Investmentbanking rote Zahlen geschrieben. Wie das größte deutsche Geldhaus am Freitag in Frankfurt mitteilte, brachen vor allem im Handel mit Anleihen und Aktien die Erträge um fast ein Fünftel ein. Unter dem Strich musste die Unternehmens- und Investmentbank – die größte der drei Säulen des Finanzkonzerns – deshalb einen Verlust von 88 Millionen Euro hinnehmen. Im Startquartal 2018 hatte sie noch einen Gewinn von 203 Millionen Euro geschrieben. Auch andere Großbanken hatten zuletzt in diesen Geschäftszweigen teils herbe Rückschläge hinnehmen müssen.

Die Deutsche Bank hatte bereits am Vortag Eckdaten ihrer Quartalsbilanz veröffentlicht, nachdem Gespräche mit der Commerzbank über einen möglichen Zusammenschluss abgebrochen worden waren. Unter dem Strich fuhr das Institut einen Gewinn von 201 Millionen Euro ein und übertraf damit die Erwartungen des Finanzmarktes klar. Im vergangenen Jahr hatte das Ergebnis nach Steuern bei 120 Millionen Euro gelegen. Die Einnahmen sanken jedoch um neun Prozent auf 6,35 Milliarden Euro.

Die Erträge in der Privat- und Firmenkundenbank beliefen sich im ersten Quartal auf 2,5 Milliarden Euro – ein Minus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr – allerdings legte das verwaltete Vermögen um sechs Prozent auf 502 Milliarden Euro zu. Das Geschäft auf dem Heimatmarkt Deutschland ging um sieben Prozent zurück. Der Gewinn vor Steuern gab um elf Prozent auf 287 Millionen Euro nach.

Nach geplatzter Fusion

Fünf Thesen zur Zukunft der deutschen Großbanken

Wie geht es nach der abgesagten Fusion bei Deutscher Bank und Commerzbank weiter? Alle Banken brauchen jetzt einen Plan B.

von Saskia Littmann und Cornelius Welp

In der Vermögensverwaltung – hauptsächlich ist hier die Fondstochter DWS gemeint – sanken die Einnahmen um vier Prozent auf 525 Millionen Euro. „Der Rückgang im Jahresvergleich beruht zum Teil auf geringeren Verwaltungsgebühren, weil das verwaltete Vermögen infolge von Nettomittelabflüssen und der negativen Marktentwicklung Ende 2018 geringer war“, hieß es zur Begründung. Das verwaltete Vermögen stieg um 42 auf 706 Milliarden Euro. Die DWS verhandelt derzeit mit der Schweizer Großbank UBS über einen Zusammenschluss mit deren Vermögensverwaltungs-Sparte.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick