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  4. FC Bayern München: Nach Qatar Airways – Auch Siemens beendet Sponsoring

6 Jahre als „Platin"-PartnerSiemens beendet Sponsoring des FC Bayern München

Seit 2017 bestand die Partnerschaft zwischen Siemens und dem FC Bayern München. Nun beendet der Münchner Daxkonzern die Partnerschaft – und ist damit nicht allein. Auch andere Unternehmen wenden sich von dem Verein ab.Angela Maier 18.08.2023 - 10:46 Uhr

DFL-Supercup-Partie am 12. August 2023 Bayern München gegen RB Leipzig: Harry Kane (links) und Trainer Thomas Tuchel von München stehen bei der Einwechslung von Kane zusammen.

Foto: dpa

Der Münchner Siemens-Konzern hat das Sponsoring des deutschen Fußballmeisters FC Bayern München mit Beginn der neuen Saison beendet. Siemens habe die bis 30. Juni 2023 laufende Partnerschaft nicht mehr verlängert, bestätigte ein Siemens-Sprecher der WirtschaftsWoche. Zuvor hatte schon der Sponsor Qatar Airways seinen Vertrag mit den Bayern auslaufen lassen.

„Seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2017 hat sich Siemens neu aufgestellt und die Unternehmensstrategie neu angepasst – das betrifft auch unsere Sponsoringaktivitäten“, begründete Siemens. „Künftig werden wir unsere Partnerschaften noch stärker auf neue Produkte, unser digitales Portfolio und nachhaltige Technologien ausrichten, um unsere Unternehmensstrategie bestmöglich zu unterstützen.“ Gemeinsam definierte Ziele seien erreicht worden.

Siemens hatte die Kooperation noch unter Vorstandschef Joe Kaeser zur Saison 2017/18 gestartet und 2020 um weitere drei Jahre verlängert. Als Ziel wurde damals benannt, beide Partner wollten gemeinsam an „zukunftsgerichteten Lösungen und innovativen Technologien sowie digitalen Produkten und Lösungen in der Infrastruktur arbeiten“.  Zudem wolle man die Zusammenarbeit im Bereich der Nachhaltigkeit verstärken. Seit 2021 führt Roland Busch den Siemens-Konzern.

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Statt Siemens und Qatar hat der FC Bayern zur neuen Bundesligasaison als sogenannte „Platin“-Sponsoren Unternehmen der Schwarz-Gruppe (Mineralwassermarke „Saskia“), die US-Softwarefirma Adobe sowie die Online-Handelsplattform Libertex gewonnen.

Die Plattform ist in Zypern ansässig und reguliert und hat sich auf den Handel mit extrem riskanten Finanzderivaten, sogenannten Differenzkontrakten (CFDs), spezialisiert. „Platin“-Sponsoren sollen in der Regel mindestens fünf Millionen Euro pro Jahr zahlen; bei Qatar war von 25 Millionen Euro die Rede.

Bei den etwas günstigeren Sponsorenpaketen hat der Klub ebenfalls Abgänge zu verzeichnen – und kann diese nicht durch neue Partnerschaften ausgleichen. Laut Website sind es jetzt noch zwei „Gold Partner“, vor zwei Jahren waren es vier. Statt 15 „Official Partner“ wie vor zwei Jahren hat der FCB nun noch sechs. In der Saison 2021/22 wies der Klub 225 Millionen Euro Erlöse aus Sponsoring und Vermarktung aus. Wie sich die Sponsoringeinnahmen seither entwickelt haben, beantwortete ein FCB-Sprecher nicht.

Lesen Sie auch: Die Identitätskrise des FC Bayern München

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