1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Energie
  4. China erwägt Einstieg bei Ölkonzern Saudi Aramco

ÖlkonzernChina erwägt Einstieg Saudi Aramco

Einem Insiderbericht zufolge will sich China durch einen Einstieg beim saudi-arabischen Ölgiganten Saudi Aramco Ölvorräte sichern. Die Volksrepublik erwägt den Direktkauf von Aktien des Ölkonzerns. 17.10.2017 - 08:27 Uhr

Laut Insidern will China beim saudi-arabischen Ölkonzern Saudi Aramco einsteigen.

Foto: REUTERS

China denkt Insidern zufolge über einen Einstieg beim saudi-arabischen Ölgiganten Saudi Aramco nach. Die Volksrepublik wolle sich bis zu fünf Prozent an dem Unternehmen durch einen Direktkauf von Aktien sichern, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dadurch erhielte Saudi Arabien die Möglichkeit, auch andere Optionen als den klassischen Börsengang in Betracht zu ziehen. "Die Chinesen wollen sich Ölvorräte sichern", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Personen. "Sie sind bereit, die gesamten fünf Prozent zu nehmen - oder sagar mehr - alleine".

Ein Börsengang von Aramco könnte der größte aller Zeiten werden. Saudi-Arabien will nach früheren Angaben bis zu fünf Prozent der Anteile an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Milliarden Dollar erlösen. Die Papiere sollten an der Börse in Riad sowie an einem internationalen Finanzplatz notiert werden. Als Favoriten galten zuletzt New York und London.

Die beiden Staatsunternehmen PetroChina und Sinopec hätten vor kurzem einen Brief an Saudi Aramco geschrieben und ihr Interesse an einer direkten Transaktion bekundet, verlautete weiter aus den Kreisen. Die beiden Unternehmen seien zusammen mit dem Staatsfonds Teil eines offiziellen Konsortiums. PetroChina und Sinopec wollten sich nicht dazu äußern. Interesse komme auch aus Südkorea und Japan, die ebenfalls Großabnehmer von saudischem Öl seien. Ein Saudi-Aramco-Sprecher sagte, dass die Börsenpläne nach wie vor auf dem Tisch lägen.

Einem Medienbericht vom Wochenende zufolge erwägt Saudi Aramco anstelle eines klassischen Börsengangs eine Privatplatzierung seiner Aktien. Die Wertpapiere könnten an die weltgrößten Staatsfonds und an institutionelle Investoren verkauft werden.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick