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Rechte-VermarktungNestlé schließt Milliarden-Deal mit Starbucks ab

Für 7,15 Milliarden Dollar hat der Schweizer Nestlé-Konzern die weltweiten Rechte für die Vermarktung der Starbucks-Produkte im Einzelhandel übernommen. Sein Ziel: mehr Wachstum in Nordamerika. 28.08.2018 - 08:05 Uhr

Für 7,15 Milliarden Dollar übernimmt der Schweizer Nespresso-Hersteller die weltweiten Rechte für die Vermarktung der Starbucks-Produkte im Einzelhandel.

Foto: imago images

Nestlé hat die Übernahme des Einzelhandelsgeschäfts von Starbucks abgeschlossen. Rund 500 Mitarbeiter der US-Kaffeespezialisten wechselten zum Schweizer Nahrungsmittelriesen, wie Nestlé am Dienstag mitteilte. Die Mehrheit von ihnen werde im amerikanischen Seattle und in London angesiedelt sein. Vermögenswerte, etwa Produktionsstätten, werden im Rahmen der Transaktion nicht übertragen.

Nestlé hatte die Transaktion im Mai angekündigt. Für 7,15 Milliarden Dollar übernimmt der Schweizer Nespresso-Hersteller die weltweiten Rechte für die Vermarktung der Starbucks-Produkte im Einzelhandel. Von der Kooperation ausgenommen sind die weltweit mehr als 28.000 Starbucks-Kaffeehäuser, die weiterhin von der US-Firma betrieben werden.

Mit der Übernahme wolle Nestlé das Wachstum ankurbeln. Besonders in den USA könne der Konzern seine Position verstärken. Nestlé verspricht sich von dem Deal eine Basis für weiteres Wachstum in Nordamerika und auf anderen Märkten in aller Welt.

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„Mit Starbucks, Nescafé und Nespresso führen wir drei herausragende Marken der Kaffeewelt zusammen“, erklärte Nestlé-Chef Mark Schneider. Kaffee ist einer der Geschäftsbereiche, den der ehemalige Fresenius-Chef nach seinem Wechsel an die Spitze des weltgrößten Lebensmittelproduzenten zum Wachstumsfeld auserkoren hatte. Starbucks-Chef Kevin Johnson betonte: „Dieser Zusammenschluss im globalen Kaffeegeschäft wird durch die Reichweite und den Ruf von Nestlé das Starbucks-Erlebnis Millionen weiteren Menschen weltweit nahebringen.“ Nestlé könnte künftig zudem die Herstellung für Starbucks in Märkten übernehmen, in denen die Amerikaner nicht vor Ort sind. Außerdem planen die beiden Firmen eine enge Zusammenarbeit bei Produktentwicklung und Markteinführung.

rtr
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