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Schienenlogistik-Konzern Morgan-Stanley-Fonds steht unmittelbar vor der Übernahme VTG

VTG hat laut einem Gutachten in Russland keine Geschäfte mit Partnern macht, gegen die die USA Sanktionen verhängt haben. Dies war Bedingung für die Übernahme.

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Der Morgan-Stanley-Fonds verfügt inzwischen über knapp 58 Prozent der Anteile an dem Waggonvermieter. Quelle: VTG

Frankfurt Der Weg für die Übernahme des Schienenlogistik-Konzerns VTG durch einen Infrastrukturfonds der US-Bank Morgan Stanley ist praktisch frei. Ein unabhängiger Gutachter habe bestätigt, dass das Hamburger Unternehmen in Russland keine Geschäfte mit Partnern macht, gegen die die USA Sanktionen verhängt haben, teilte Morgan Stanley Infrastructure Partners am Montag mit.

Das US-Fonds hatte das zur Bedingung für die Übernahme gemacht, um damit nicht selbst gegen die Sanktionen zu verstoßen. Nun steht nur noch die Zustimmung der Kartellbehörden in Brasilien, der Türkei und den USA aus.

Der Morgan-Stanley-Fonds verfügt inzwischen über knapp 58 Prozent der Anteile an dem Waggonvermieter. Er hatte dem Hamburger Milliardär Klaus-Michael Kühne seine 20-prozentige VTG-Beteiligung abgekauft. Die übrigen Aktionäre haben noch bis zum 16. November Zeit, sich zu entscheiden, ob sie ihre Anteile abgeben wollen oder nicht.

Morgan Stanley war bereits vorher mit 29 Prozent an der VTG beteiligt und hatte das Übernahmeangebot über 53 Euro je Aktie nicht mit einer Mindestschwelle versehen. VTG-Chef Heiko Fischer hatte sich lange gegen die Übernahme gewehrt, weil er die Offerte für zu niedrig hält.

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