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Autozulieferer Continental peilt 2020 operativen Gewinn an

Wegen der Belastungen der Coronakrise hatte Conti seinen Ausblick im April kassiert. Nun strebt der Autozulieferer eine Rendite von rund drei Prozent an.

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Der Autozulieferer traut sich wieder einen Ausblick zu. Quelle: dpa

Der Autozulieferer Continental traut sich erstmals seit dem Lockdown im Frühjahr einen Ausblick zu. Der Umsatz werde bei rund 37,5 Milliarden Euro liegen, die bereinigte operative Rendite (Ebit-Marge) bei rund drei Prozent, erklärte der Dax-Konzern am Mittwoch in einer Ad-hoc-Mitteilung. Im vergangenen Jahr hatte Conti bei einem Umsatz von 44,5 Milliarden Euro eine Rendite von 7,4 Prozent eingefahren.

Der weltweit drittgrößte Autozulieferer war im dritten Quartal tief in die roten Zahlen gefahren, weil Kosten für den Konzernumbau, Werksschließungen und den damit verbundenen Personalabbau die Bilanz belasten.

Bereinigt um Sondereffekte lief es dagegen besser, wie Conti bereits Ende Oktober auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt hatte. Conti hatte Anfang April wegen der Corona-Krise zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt und den Ausblick kassiert.

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