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Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn glaubt an „Verschwörung“ gegen ihn

Der inhaftierte Automanager meldet sich aus Tokio mit einer Videobotschaft. Ghosn wittert darin einen „hinterhältigen Angriff“ auf seine Person.

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Tokio Der in Japan inhaftierte ehemalige Nissan-Chef Carlos Ghosn sieht sich nach eigener Aussage als Opfer einer Verschwörung. „Es geht hier nicht um spezifische Ereignisse. Es geht hier nicht um Gier. Es geht hier nicht um Diktatur“, sagte Ghosn in einer am Dienstag in Tokio veröffentlichten Videobotschaft. „Es geht hier um eine Verschwörung. Es geht um einen hinterhältigen Angriff“, so der 65-Jährige weiter.

Ghosn sitzt seit vergangenem Donnerstag erneut in Untersuchungshaft in Tokio. Er ist wegen angeblichen Verstoßes gegen japanische Börsenauflagen angeklagt. Zudem soll er private Investitionsverluste auf Nissan übertragen haben.

Überdies wird ihm Missbrauch von Nissan-Geldern zugunsten eines Vertriebspartners im arabischen Oman vorgeworfen. Der japanische Renault-Partner Nissan hatte seinen einstigen Konzernchef am Montag aus dem Verwaltungsrat geworfen.

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