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Gelöste Parkbremse Sicherheitsprobleme bei Mercedes-Sprinter in den USA

Die elektronische Parkbremse des Mercedes-Sprinter soll sich in elf Fällen unfreiwillig gelöst haben. Nun untersuchen US-Behörden die Vorfälle.

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Der Lieferwagen läuft aktuell auch in Charleston vom Band. Quelle: Mercedes

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüft Berichte über Sicherheitsprobleme bei Daimlers Mercedes-Transportern in den USA. Es gebe elf Fälle, in denen Mercedes-Benz Sprinter kurz nach Einstellen der elektronischen Parksperre losgerollt seien, erklärte die Behörde am Freitag. Darunter seien Fahrzeuge, die bei Amazon als Lieferwagen im Einsatz sind, sowie Krankenwagen. Acht mal sei es zu Kollisionen gekommen, eine Person sei verletzt worden.

Wie es in der Beschwerde eines Fahrers aus Pittsburgh vom März hieß, rollte der Transporter nach Abstellen des Motors und bei aktivierter Parksperre rückwärts einen Hügel herunter auf ein Auto. Es sei schon der zweite Amazon-Sprinter, bei dem er das Lösen der Bremsen erlebte, erklärte der Fahrer. In einem anderen Fall setzte sich der Wagen zehn Minuten nach dem Einstellen der Bremse in Bewegung. Es geht um Modelle des Baujahres 2019.

Daimler erklärte, die US-Tochter MBUSA sei in engem Austausch mit der Behörde und werde mit ihr kooperieren. Die NHTSA wird nach der vorläufigen Untersuchung entscheiden, ob eine umfassende Überprüfung durch Ingenieure vorgenommen wird.

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