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Zughersteller EU-Kartellbehörde verschiebt Entscheidung über den Deal von Alstom und Bombardier

Die Unternehmen haben am Donnerstag der EU Zugeständnisse unterbreitet, um ihre Fusion durchzusetzen. Eine Entscheidung soll bis Ende Juli fallen.

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Die Brüsseler Kartellwächtern stört bislang die potentielle gemeinsame Marktmacht von Alstom und Bombardier. Quelle: Imago

Die EU-Wettbewerbsbehörde will sich mit der Entscheidung über den Kauf der Zugsparte von Bombardier durch den französischen Alstom-Konzern länger Zeit lassen. Das Fristende sei auf den 31. Juli verschoben worden, teilte die EU-Kartellbehörde mit.

Sie wolle Rücksprache mit den Konkurrenten und Kunden beider Unternehmen halten, bevor eine endgültige Entscheidung falle. Alstom und Bombardier hatten am Donnerstag der EU Zugeständnisse unterbreitet, um ihre Fusion zum weltweit zweitgrößten Zughersteller durchzusetzen.

Den Brüsseler Kartellwächtern ist vor allem die gemeinsame Marktmacht von Alstom und Bombardier in der Signaltechnik, bei Hochgeschwindigkeitszügen und bei Intercity- und Regionalzügen ein Dorn im Auge. Die bis zu 6,2 Milliarden Euro schwere Übernahme der Zugsparte von Bombardier durch Alstom ist der zweite Anlauf, die Branche in Europa zu konsolidieren.

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