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UnternehmenTrump will Gnadenfrist für Tiktok immer weiter verlängern

Qua Gesetz droht Tiktok in den USA eigentlich das Aus. Aber Präsident Trump will der App und ihrer chinesischen Mutter so lange Aufschub gewähren, bis sich ein Käufer für deren US-Ableger findet. 23.08.2025 - 10:45 Uhr
Donald Trump: „Ich bin ein Fan von Tiktok. Meine Kinder lieben Tiktok. Junge Menschen lieben Tiktok.“ Foto: REUTERS

US-Präsident Donald Trump will der Video-App Tiktok immer weitere Gnadenfristen gewähren, bis sich für den amerikanischen Ableger der populären Plattform ein Käufer findet. Die Bedenken über Tiktok und dessen chinesischen Mutterkonzern Bytedance im Hinblick auf nationale Sicherheit und Datenschutz halte er für überbewertet, erklärte Trump vor Reportern.

Man werde die Sicherheitsbelange im Auge behalten, aber es gebe Käufer – „amerikanische Käufer“. Bis sich die komplexen Dinge geklärt hätten, „verlängern wir einfach noch ein wenig“, ergänzte Trump.

Der US-Kongress hatte im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet, das die Abschaltung des amerikanischen Tiktok-Ablegers im Januar vorschrieb, sollte sich bis dahin kein Käufer finden. Der Oberste Gerichtshof bestätigte das Verbot. Hintergrund ist die Sorge von zahlreichen US-Politikern, dass die gewaltigen Mengen an Nutzerdaten über die Tiktok-Mutter Bytedance letztlich in die Hände der Führung in Peking gelangen könnten.

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Tatsächlich flog die Anwendung Mitte Januar aus den amerikanischen App-Stores, doch währte die Abschaltung nur wenige Stunden. Denn Trump erließ gleich an seinem ersten Tag im Amt eine Anordnung, die Bytedance mehr Zeit für den Verkauf der US-Sparte von Tiktok gab.

Eine zweite Gnadenfrist folgte im April, nachdem das Weiße Haus kurz vor einer Einigung stand, TikTok in ein neues Unternehmen unter US-Aufsicht auszugliedern. Doch scheiterte der Deal, als China nach Trumps Zollankündigung einen Rückzieher machte.

Eine Lösung für Tiktok strebt Trump auch deshalb an, weil die App in den USA gerade unter jungen Menschen äußerst beliebt ist – und sich in seinem erfolgreichen Wahlkampf 2024 als ein für ihn nützliches Werkzeug erwies. „Ich habe Tiktok in meiner Kampagne verwendet“, erklärte er denn auch am Freitag vor Reportern. „Ich bin ein Fan von Tiktok. Meine Kinder lieben Tiktok. Junge Menschen lieben Tiktok.“ Erst in dieser Woche startete das Weiße Haus seinen eigenen Account bei der Video-App – und postete einen ersten Clip mit Aufnahmen von öffentlichen Auftritten Trumps.

dpa
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