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Zweites TV-DuellEiner schlimmer als die andere

Schlammschlacht bei der zweiten TV-Debatte. Hillary Clinton kann die Zweifel der Wähler an ihr nicht ausräumen. Ihr Glück: Donald Trump ist noch schlimmer und vergrault die Unentschlossenen.Tim Rahmann 10.10.2016 - 07:47 Uhr aktualisiert

Donald Trump

Die „Washington Post“ hatte am Freitag ein Video von 2005 mit vulgären und frauenverachtenden Äußerungen Trumps veröffentlicht. „Wenn Du ein Star bist, dann lassen sie Dich ran“, prahlte Trump dabei im Gespräch mit einem Fernsehmoderator. „Du kannst alles machen“. Noch in der Nacht zum Samstag entschuldigte sich Trump per Videobotschaft. Dem „Wall Street Journal“ sagte Trump dann, es gebe „null Chancen, dass ich aufgebe“. Doch über zwei Dutzend Senatoren, Abgeordnete und Gouverneure der republikanischen Partei entzogen ihrem Kandidaten die Unterstützung...

Foto: AP

US-Senator John McCain

„Cindy und ich werden nicht für Donald Trump stimmen“, gab Senator McCain für sich und seine Frau bekannt. Trumps Verhalten und seine „erniedrigenden Äußerungen über Frauen“ machten eine Unterstützung unmöglich. McCain erklärte, er wolle bei der Präsidentschaftswahl den Namen eines Republikaners auf den Stimmzettel schreiben, der für das Amt qualifiziert sei. Der Senator aus Arizona hatte 2008 gegen Barack Obama verloren.

Foto: REUTERS

Condoleeza Rice

Ex-Außenministerin Condoleeza Rice twitterte: „Es reicht! Donald Trump sollte nicht Präsident werden. Er sollte sich zurückziehen.“

Foto: AP

Mike Pence

Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence reagierte ebenfalls entsetzt. „Als Ehemann und Vater war ich empört über die Worte und von Donald Trump beschriebenen Handlungen", erklärte er.

Foto: AP

Paul Ryan

Der Präsident des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, zeigte sich „angeekelt“ und zog eine Einladung Trumps zu einem Auftritt in Wisconsin zurück.

Foto: AP

John Kasich

Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, erklärte nach dem Trump-Video, die USA hätten „etwas besseres verdient“.

Foto: DPA

Mitt Romney

Auch der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney verweigert Trump die Gefolgschaft. „Ich möchte keinen Präsidenten der Vereinigten Staaten sehen, der Dinge sagt, die den Charakter der folgenden amerikanischen Generationen verändert“, sagte Mitt Romney bereits Mitte Juni 2016 in einem CNN-Interview über Donald Trump. Daher werde er bei der Präsidentenwahl am 8. November nicht für seinen Parteikollegen Trump stimmen - aber auch nicht für die designierte Bewerberin der Demokraten, Hillary Clinton.

Foto: AP

Arnold Schwarzenegger

Der Schauspieler und ehemalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, erklärte, zum ersten Mal, seit er 1983 US-Bürger geworden sei, werde er nicht den republikanischen Präsidentschaftskandidaten wählen.

Foto: REUTERS

Von einem klaren Sieg Hillary Clintons war nach der ersten TV-Debatte die Rede. Von der schlechtesten Woche seit Langem für Donald Trump. Eine CNN-Umfrage, die zwar nicht repräsentativ war, dafür aber schnell verfügbar, wurde rund um den Globus zitiert, wonach 62 Prozent von 512 befragten Zuschauer Clinton als Siegerin sahen.

Clinton, die zuvor so müde und abgekämpft wirkte, strahlte zum ersten Mal seit Wochen wieder. Doch dann das: In den Wahlumfragen nach der Debatte konnte Clinton nur moderat, in den wichtigen swing states fast gar nicht zulegen.

In den meisten Umfragen führt die Demokratin landesweit derzeit mit drei bis fünf Prozentpunkten Vorsprung, nicht so aber in den umkämpften und wahlentscheidenden swing states. Laut einer Untersuchung des renommierten Umfrageinstituts Quinnipiac konnte Clinton ihren Vorsprung zwar in Florida ausbauen.

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In North Carolina und Pennsylvania hatte die erste TV-Debatte aber keinen nennenswerten Einfluss auf das Wahlverhalten der Bürger, das Rennen bleibt offen. In Ohio konnte sich Trump gar verbessern und liegt nun fünf Prozentpunkte vor Clinton.

So sehr Hillary Clinton für viele Beobachter bei der ersten TV-Debatte einen guten Eindruck gemacht hat, so wenig konnte sie Botschaften platzieren, die die verunsicherten und verärgerten Arbeiter in Pennsylvania und Ohio ansprechen und motivieren, Clinton zu wählen. Gleiches gilt für die Mehrheit der Bürger des einst konservativen, inzwischen sehr heterogenen North Carolina.

Die Wirtschaftsberater von Donald Trump
Der Hedgefondsmanager wettete 2007 gegen den überhitzten Immobilienmarkt und machte dadurch Milliarden Dollar Gewinn für sich und seine Investoren. Jüngst waren seine Einschätzungen zu Aktienentwicklungen und Konjunktur jedoch weniger akkurat. In den vergangenen fünf Jahren büßten seine Investments massiv an Wert ein.Quelle: Reuters
Der Investmentmanager ist Chef der von ihm 1992 mitbegründeten Beteiligungsgesellschaft Cerberus Capital Management. Unter seiner Führung war das Unternehmen auch größter Anteilseigner von Chrysler, bis der Autobauer 2009 mit staatlicher Hilfe saniert wurde.
David Malpass war Vize-Staatssekretär im Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan und Vize-Staatssekretär im Außenministerium unter Präsident George Bush senior sowie Chefvolkswirt der Investmentbank Bear Stearns. Derzeit leitet er die Investmentberatungsfirma Encima Global. Er ist ein scharfer Kritiker der Geldpolitik der US-Notenbank, fordert mehr Investitionen in die Infrastruktur und Steuersenkungen.
Peter Navarro ist der einzige Vertreter auf Trumps Beraterliste, der in Wirtschaftswissenschaften promovierte. Derzeit lehrt er als Wirtschaftsprofessor an der University of California in Irvine. Drei seiner neun Bücher befassen sich kritisch mit Chinas Rolle in der Welt. Er fordert einen Importzoll in Höhe von 45 Prozent auf chinesische Waren. Die USA sollten seiner Meinung nach eine strengere Haltung zu Diebstahl geistigen Eigentums und in Handelsfragen einnehmen.
Howard Lorber ist Chef der Vector Group, die Zigaretten herstellt und im Immobiliengeschäft aktiv ist. Laut Trumps Wahlkampfstab ist Lorber einer der besten Freunde Trumps.
Der Investmentmanager konzentriert sich auf Finanzierungsvorhaben in der Unterhaltungsbranche. Der Ex-Goldman-Sachs-Partner ist Chef der Beteiligungsgesellschaft Dune Capital Management. Er hat in der Vergangenheit häufig Geld an die Demokraten gespendet, einschließlich deren Kandidatin Hillary Clinton. Mit Trump ist er nach eigenen Angaben seit mehr als 15 Jahren privat und beruflich verbunden.
Dan Dimicco ist Ex-Chef der Nucor Corp, einem der größten US-Stahlproduzenten. Er ist ein scharfer China-Kritiker und tritt ein für neue Handelsregeln zugunsten der US-Industrie.
Stephen Moore ist einer der führenden konservativen US-Wirtschaftsexperten, der für das "Wall Street Journal" arbeitete und derzeit der Denkfabrik Heritage Foundation angehört. Er gründete die Anti-Steuern-Lobbygruppe Club of Growth.
Der Immobilienfinancier und Hotelentwickler ist ein langjähriger Freund Trumps. Er ist Gründer und Chef der Beteiligungsgesellschaft Colony Capital.

„Sieben von zehn Wählern sagen, dass sie nicht zufrieden sind mit der Richtung, in die sich die USA bewegen”, sagt Peter Brown, stellvertretender Leiter bei Quinnipiac. Clinton ist in den Augen vieler US-Amerikaner Teil des Problems, nicht die Lösung: Sie ist – so das Vorurteil – elitär, karrieregeil und wenig vertrauenswürdig.

Unmittelbar vor der TV-Debatte veröffentliche Wikileaks brisante Details aus Reden, die Clinton vor Wall-Street-Größen hielt – und die all die Vorurteile bestätigten. In den Auszügen schmeichelt sie der Finanzindustrie, träumt von einer Freihandelszone, die die gesamte westliche Hemisphäre einschließt – und betont, ihre öffentliche Meinung sei nicht ihre wirkliche Einstellung.

Die Marke Donald Trump
Als Baulöwe, Casinobetreiber, Golfclubbesitzer und Ausrichter von Schönheitswettbewerben hat der New Yorker ein Vermögen von zehn Milliarden Dollar angehäuft – nach eigenen Angaben.
Trumps Satz „You’re fired“, mit dem er in der Show „The Apprentice“ ehrgeizige Jungunternehmer feuerte, wurde zum geflügelten Wort.
Trump spendete auch an Demokraten wie die Clintons, tritt nun aber für die Republikaner an.

Es ist ein Schlag ins Gesicht der Wähler; es wäre das beherrschende Thema gewesen – wenn nicht Donald Trump noch viel größere Skandale produzieren würde. Die „Washington Post“ hatte am Freitag ein Video von 2005 veröffentlicht, in dem sich Trump abfällig über Frauen äußert. „Wenn du ein Star bist, dann lassen sie dich ran“, so Trump. „Pack sie an der Muschi“, führte der damals 59-Jährige weiter aus. „Du kannst alles machen.“

Die zweite TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten bot beiden Kandidaten die Chance, ihren Ruf – zumindest in Teilen – zu retten. Doch beide verpatzten die Chance. Trump und Clinton unterschritten das geringe Niveau der ersten Debatte, überboten sich in Vorwürfen und Beleidigungen. Der negative Höhepunkt: Trump kündigte an, sofern er Präsident werde, werde er einen Sonder-Staatsanwalt auf Clinton ansetzen. „Du landest im Knast, wenn ich gewählt werde“, drohte er.

Wer sind die Frauen von Trumps Pressekonferenz?
Sie bezichtigt Bill Clinton, sie 1978 als 35-Jährige vergewaltigt zu haben. Clinton war damals Generalstaatsanwalt von Arkansas. Er bestritt die Vorwürfe über seinen Anwalt, eine Anklage gegen ihn gab es nicht.
Sie warf Clinton sexuelle Belästigung vor. Sie erhielt im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung, die kein Schuldeingeständnis einschließt, 850 000 Dollar. Der Skandal wurde TROOPERGATE genannt, weil junge State Trooper angaben, sie hätten Frauen (darunter Jones) an Clinton vermittelt.
Sie erklärte, der Präsident habe sie im privaten Studierzimmer des Oval Office unsittlich berührt.
Sie wurde 1975 in Arkansas vergewaltigt. Hillary Clinton war Anwältin des Angreifers.

Zu dem Video mit seinen sexistischen Äußerungen sagte Trump: „Ich schäme mich.“ Er achte Frauen. „Niemand respektiert Frauen mehr als ich“, so Trump. Seine Äußerungen bezeichnete er als „Umkleidekabinen-Gespräche“. Glaubwürdig war das alles nicht und so ließ Clinton verständlicherweise Trump nicht so einfach davonkommen und erklärte, das Gesagte sei bezeichnend für Trumps Persönlichkeit.

„Jedem, der (das Video) gehört hat, ist klar, dass das genau ausmacht, wer er ist“, sagte Clinton. Trump habe Frauen beleidigt. Er habe zudem Migranten, Afroamerikaner, Latinos, Behinderte, Muslime und andere verbal ins Visier genommen.

In der links-liberalen "Busboys und Poets" Bar trifft man sich, um gemeinsam das 2. TV-Duell zu schauen. Hier geht Hillary Clinton als klare Siegerin hervor. In der letzten Minute bringt sie die Kneipe sogar zum Jubeln.

Trump aber hatte noch ein (fragwürdiges) Ass im Ärmel. Bei ihm selbst gehe es nur um Worte, bei den Clintons aber um Taten, sagte Trump und verwies auf drei Frauen, die er mit zur Debatte gebracht hatte und die Bill Clinton der sexuellen Übergriffe beschuldigen.

Hillary Clinton habe, so Trump, diese Frauen ausgelacht. Die Präsidentschaftskandidatin wiederum verwies auf First Lady Michelle Obama und lehnte einen weiteren Schlagabtausch unter der Gürtellinie ab. „Wir lassen uns nicht auf das Niveau ein.“

Hillary Clintons Doppelgängerin

Nach ihrem Schwächeanfall während einer Veranstaltung zum 11. September trat Clinton nur zwei Stunden später wieder in die Öffentlichkeit. Für Verschwörungstheoretiker war das ganz klar eine Doppelgängerin. Sogenannte Beweise wurden in sozialen Medien gesammelt. Ob Nase oder Finger – es seien klare Unterschiede zu sehen. Weitere Spekulationen: Die Doppelgängerin soll Schauspielerin Teresa Lilly Barnwell sein, eine Clinton-Imitatorin.

Foto: AP

Von Hirntumor bis Zungenkrebs – Clintons Krankheiten im Überblick

Epilepsie, Parkinson oder Hirntumor – um Clintons Gesundheit ranken sich die wildesten Spekulationen. Bereits 2015 verkündete die Zeitung „National Enquirer“ das baldige Ableben der Demokratin. In einem Video der Seite „Infowars“ analysieren Experten Clintons Lachen als eine Persönlichkeitsstörung. Der Blog „The Conservative Tree House“ stelle einen Fleck auf Clintons Zunge fest. Diagnose: Zungenkrebs.

Foto: dpa

Der Knopf in Clintons Ohr

„Ein Knopf im Ohr?“, mit dieser Frage löste Schauspieler James Woods eine heftige Diskussion aus. Der Grund: ein Foto, das Clinton bei einem Auftritt im Sender NBC mit einem kleinen Gegenstand im Ohr zeigt. Woods postete auch eine Wikileaks-E-Mail von 2009, in der Clinton-Vertraute Huma Abedin fragt: „Hast du Deinen Knopf im Ohr mitgenommen, oder soll ich ihn holen?“. Die Seite „True Pundit“ mutmaßt, dass Clinton schon früher Ansagen über den Knopf bekam.

Foto: AP

Mysteriöser Begleiter
Er weicht ihr nicht von der Seite: Clintons Begleiter. Einige sehen in ihm keinen Bodyguard, sondern eine Gefahr. Der Autor Mike Cernovich: „Jeder Sicherheitsagent trägt einen Anzug. Hillarys Begleiter ist leger angezogen. Etwas Großes bahnt sich da an.“ Auf einem Foto soll der Begleiter eine Diazepamspritze halten, einen Arzneistoff gegen Panikattacken. Es wurde geraunt, der Mann sei ein Psychiater, der Clinton auch hypnotisiere. Das beweise angeblich ein Video, in dem der Begleiter ihr etwas ins Ohr flüstert.

Foto: AP

Donald Trump – der Antichrist

Der Antichrist – eine Figur aus der Bibel, die Gegenmacht zu Jesus Christus. Laut Bibel soll sich der Mond vor der Ankunft des Antichristen in Blut verwandeln. Die Verbindung zu Trump: An seinem Geburtstag, dem 14. Juni 1946, gab es eine totale Mondfinsternis, auch als „Blutmond“ bekannt. Auch die Zahl des Antichristen (666) tauche in Trumps Leben auf. Eines seiner Gebäude hat er in der 666 Fifth Avenue in New York gekauft. Selbst lebt er im 66. Stock des Trump Towers. Für viele ist das sehr mysteriös.

Foto: dpa

Hillary Rodham Clinton Jimmy

„Es ist alles nur gespielt!“, schreibt der US-amerikanische Journalist Justin Raimondo auf seinem Blog. Donald Trump schauspielere, um seiner Freundin Hillary Clinton zur Präsidentschaft zu verhelfen. Die Gründe: seine gute Beziehung zu den Clintons, seine Unterstützung vergangener demokratische Kampagnen und seine kontroversen Aussagen, mit denen er die Republikaner zu spalten versuche. Rassismus, Hetzparolen und Populismus – Trump könne nur eine Karikatur des Konservatismus sein – erfunden von den Demokraten. Im Bild spielt Jimmy Fallon Donald Trump.

Foto: AP

Die Illuminati und Trump

Die Illuminati, eine Geheimgesellschaft, die im Jahr 1785 verboten wurde, besteht nach Meinung einiger Verschwörer weiter fort. Trump soll nun angeblich gezielt von dem Orden eingesetzt worden sein, um als nächster Präsident ihren Befehlen zu gehorchen. Befolgt er sie nicht, könnte er von den Illuminati umgebracht werden. Dies sei ja schon bei Präsident John F. Kennedy der Fall gewesen. „Beweisvideos“ sollen zeigen, dass Trump zu den Illuminati gehöre. Zu erkennen sei dies etwa an seinen Händen, die er zu einer Pyramide formt – eines der wichtigsten Symbole des Ordens.

Foto: REUTERS

Clinton und Trump sind Reptiloide

So absurd sie klingt, hat die Theorie der Reptiloide doch viele Anhänger. Erfinder David Icke beschreibt Reptiloide als intelligente Wesen, die von reptilienartigen Außerirdischen abstammen. Ihr Ziel: Kontrolle der Weltpolitik. Trump und Clinton sind die neuesten Verdächtigen. Videos sollen beweisen, dass Trump eine Maske trage. Clinton habe indessen Schuppen auf der Stirn. Dass die Videos stark bearbeitet sind, scheint die Anhänger der Theorie nicht im Geringsten zu stören.

Foto: dpa

Auf ihre eigenen Schwächen angesprochen wich Clinton aus. Zu der Aussage, ihre veröffentlichte Meinung unterscheide sich von ihren wahren Gedanken, erklärte sie, dies sei ein Zitat Abraham Lincolns. Trump kommentierte: Abe hat nie gelogen. Das ist der große Unterschied zwischen Abraham Lincoln und dir.“

Die TV-Debatte wird weder Trump noch Clinton reichen, um das längst verlorene Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Clintons Vorteil: Sie hat prominente Fürsprecher. Anders als die republikanische Partei, die sich teilweise von Trump distanziert hat, stehen die Demokraten geschlossen hinter Clinton.

Die Ikonen der Linken, Elizabeth Warren und Bernie Sanders, werben um die Stimmen der Basis und der Millennials. US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle kämpfen unabhängig voneinander primär in North Carolina und Pennsylvania für eine Fortsetzung der demokratischen Politik im Weißen Haus.

Auch wenn es kaum einer ausspricht: Das beste Argument pro Clinton ist, dass sie vielleicht wenig beliebt und glaubwürdig ist – ihr Kontrahent Donald Trump aber schlicht eine Katastrophe und ein Armutszeugnis für die USA wäre.

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