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Air Berlin"Können Bundeskredit zurückzahlen"

Air Berlin entgegnet Gerüchten und gibt an, den 150-Millionen-Euro-Kredit zurückzahlen zu können. 03.11.2017 - 10:47 Uhr

Air Berlin erhielt einen 150-Millionen-Euro-Kredit des Bundes.

Foto: dpa

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin tritt Befürchtungen entgegen, sie könne einen 150-Millionen-Euro-Kredit des Bundes nicht zurückzahlen. „Wir haben gute Verkaufserlöse erzielt“, sagte Sprecher Heinz-Joachim Schöttes am Freitag. „Wir gehen deshalb derzeit davon aus, den Überbrückungskredit an die KfW zurückzahlen zu können.“

Air-Berlin-Insolvenz

Lassen Sie sich nicht mit Standardzeugnissen abspeisen

Auch wenn Air Berlin-Mitarbeiter sicher anderes im Kopf haben, sie sollten nach einem Arbeitszeugnis fragen. In Deutschland muss das Zeugnis sein. In einer Krise schreiben Betriebe aber oft nur 08/15-Bescheinigungen.

Lufthansa und Easyjet haben sich den Großteil Air Berlins gesichert. Lufthansa überweist 210 Millionen Euro, Easyjet 40 Millionen Euro. Damit das Geld fließen kann, muss jedoch die EU-Kommission dem Verkauf zustimmen. Lufthansa rechnet damit im Dezember.

Mit dem Kredit durch die staatliche Förderbank KfW hatte der Bund Mitte August verhindert, dass die Maschinen von Air Berlin nach dem Insolvenzantrag am Boden bleiben müssen. Damit wurde der Verkauf gesichert.

Platz 10: SunExpress

Das Joint Venture der Lufthansa mit Turkish Airlines belegt in der Abflugstatistik des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) vom September 2017 Platz zehn. 1490 Starts von deutschen Flughäfen konnte SunExpress in diesem Zeitraum verzeichnen.

Foto: dpa

Platz 9: Tuifly

Die Tui-Tochter Tuifly landet mit 1559 Starts von deutschen Flughäfen auf Platz neun der aktuellen Statistik. Demnächst dürften es jedoch mehr werden: Der Ferienflieger hatte ein gutes Dutzend Maschinen an Air Berlin verchartert. Die kommen nach der Pleite der Airline zurück zu Tuifly. Statt attraktive Chartergebühren zu kassieren, muss Tuifly nun selbst für die Auslastung sorgen.

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Platz 8: Niki

Das Air-Berlin-Tochterunternehmen Niki soll von der Lufthansa übernommen werden. Im September hob Niki 2060 mal von deutschen Flughäfen ab.

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Platz 7: Condor

Die Thomas-Cook-Tochter Condor verzeichnete im September noch 2147 Starts aus Deutschland.

Foto: dpa

Platz 6: Easyjet

Easyjet übernimmt 25 Flugzeuge und Crews von Air Berlin für insgesamt 40 Millionen Euro – und damit auch lukrative Slots in Berlin-Tegel. Aus den 2499 Starts von deutschen Flughäfen im September dürften daher bald mehr werden.

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Platz 5: Germanwings

Die Flugzeuge von Germanwings starteten im September 4594 mal von Deutschland aus – Platz fünf im Abflug-Ranking.

Foto: dpa

Platz 4: Ryanair

Europaweit ist Ryanair Marktführer, in Deutschland kam der irische Billigflieger im September dagegen nur auf 4992 Starts – das reicht nur für Platz vier.

Foto: REUTERS

Platz 3: Eurowings

Die Lufthansa-Tochter Eurowings belegt aktuell Platz drei in der Statistik der meisten Abflüge aus Deutschland: 6340 waren es im Monat September. Doch demnächst dürften es bedeutend mehr werden: 80 der insgesamt 130 Air-Berlin-Maschinen wechseln in den Besitz von Eurowings. Damit gehen auch zahlreiche Startrechte an die Airline.

Foto: dpa

Platz 2: Air Berlin

Air Berlin stand im September noch an Position zwei in der Statistik. 8652 mal hob die insolvente Fluggesellschaft in der Zeit von deutschen Startbahnen ab. Nachdem die Airline ihren Betrieb zum 28. Oktober eingestellt hat, wurden die lukrativen Start- und Landerechte an Wettbewerber verteilt.

Foto: REUTERS

Platz 1: Lufthansa

Der Marktführer dominiert mit 28132 Abflügen aus Deutschland das Ranking. Nach der Air-Berlin-Pleite haben die Lufthansa und ihre Billig-Töchter Eurowings und Germanwings endgültig die Lufthoheit in Deutschland.

Foto: dpa

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Mittwoch hatte der Sachwalter der Air-Berlin-Gläubiger, Lucas Flöther, erklärt, es drohe die Masseunzulänglichkeit: Die Masse des Unternehmens reiche voraussichtlich nicht aus, um bestehende Verbindlichkeiten zu erfüllen, die über die Kosten des Insolvenzverfahrens hinausgingen.

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte daraufhin, es erwarte weiterhin, dass der 150-Millionen-Euro-Kredit des Bundes zurückgezahlt wird. Es handelt sich dabei um einen Massekredit, der nach dem Insolvenzantrag gewährt wurde und daher vorrangig zurückzuzahlen ist.

dpa
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