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Umbau bei TuiSebastian Ebel übernimmt das Finanzressort

Tui bekommt zum Jahreswechsel einen neuen Chef für das Finanzressort: Sebastian Ebel übernimmt den Posten von Birgit Conix, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. 07.10.2020 - 14:20 Uhr

Vorstandsmitglied Sebastian Ebel übernimmt zum Jahreswechsel das Finanzressort von Tui.

Foto: imago images

Der vom Staat gestützte Reisekonzern Tui baut mitten in der Coronakrise sein Führungsteam um. Vorstandsmitglied Sebastian Ebel übernimmt zum Jahreswechsel das Finanzressort von Birgit Conix, die das Unternehmen nach gut zwei Jahren auf dem Posten auf eigenen Wunsch verlässt, wie Tui am Mittwoch in Hannover mitteilte.

Ebels bisherige Aufgaben bei den Hotel-Beteiligungen wie Riu und den Kreuzfahrten verantwortet künftig der bisherige Strategie-Chef Peter Krüger, der weiterhin für Fusionen und Übernahmen zuständig bleibt. Zu seinem Ressort gehören dann zusätzlich auch die Fluggesellschaften der Tui.

Außerdem verteilt Tui die Aufgaben im erweiterten Führungsteam - dem Group Executive Committee - neu. Aufsichtsratschef Dieter Zetsche zeigte sich überzeugt, dass der Konzern unter der Führung von Vorstandschef Fritz Joussen und dem neu organisierten Leitungsteam bestens positioniert ist, die Folgen der Pandemie zu meistern und wieder erfolgreich zu sein. Zetsche und Joussen dankten Conix für ihren Beitrag zur Entwicklung des Konzerns: „Vom Flugverbot für die Boeing 737 Max bis zur Pandemie waren es keine leichten Jahre“, sagte der Aufsichtsratschef.


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Auch Tui-Chef Fritz Joussen warnt: „Der gesamte Tourismussektor befindet sich weiter in einer ungekannten Krise – nach der Pandemie wird sich vieles verändert haben.“ Mit der neuen Führungsmannschaft wolle man nach der Virus-Krise durchstarten. Das Unternehmen aus Hannover muss mit rund drei Milliarden Euro an Staatshilfen gestützt werden. Um sein Finanzpolster in der Corona-Krise zu stärken, prüft TUI verschiedene Möglichkeiten – unter anderem eine Kapitalerhöhung.

Mehr zum Thema: Die Staatshilfe für Tui rettet auch das Geld von schwerreichen Großinvestoren aus dem Ausland.

dpa
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