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TourismusStaat stützt Reiseanbieter Trendtours mit 23 Millionen Euro

Das hessische Pauschalreiseunternehmen Trendtours erhält zum Ausgleich von Ausfällen wegen Corona einen staatlichen Unterstützungskredit. Das Geld kommt vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesregierung.Henryk Hielscher 16.03.2021 - 17:12 Uhr

Die Tourismusbranche kämpft seit Beginn der Pandemie mit einem Einbruch des Geschäfts.

Foto: dpa

Das hessische Pauschalreiseunternehmen Trendtours erhält zum Ausgleich von Ausfällen wegen Corona einen staatlichen Unterstützungskredit von 23 Millionen Euro, berichtet die WirtschaftsWoche. Das Geld kommt vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesregierung und wurde im März bewilligt. „Wir schaffen uns damit rechtzeitig Spielräume für einen erfolgreichen Neustart“, sagte ein Unternehmenssprecher dem Magazin auf Anfrage.

Das in Kriftel bei Frankfurt ansässige Unternehmen ist spezialisiert auf Reisen für Ältere und zählt mit rund 400.000 Gästen pro Jahr (2019) zu den größeren Reiseveranstaltern in Deutschland. Aufgrund der Kundenstruktur sei man zuversichtlich für die Urlaubssaison, sagte der Sprecher. Die überwiegend älteren Kunden gehörten zu den Personengruppen, die bereits geimpft wurden oder in den nächsten Wochen geimpft werden. Anlass zu Optimismus gebe auch die derzeitige Nachfrage. In der vergangenen Woche habe das Unternehmen so viele Buchungseingänge wie seit Monaten nicht mehr verzeichnet. Nachgefragt werden demnach hauptsächlich Reisen für die zweite Jahreshälfte 2021.

Das im Jahr 2005 gegründete Unternehmen verzeichnete nach eigenen Angaben zuletzt einen Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro. Angebotsschwerpunkt sind Busrundreisen in Europa, aber auch Flug- und Schiffsreisen gehören zum Programm. Das Unternehmen beschäftigt 170 Mitarbeiter in Deutschland und mehr als 1.000 Gästebetreuer in den Urlaubsgebieten.

Neben der Lufthansa als größtem und prominentestem Fall finanziert der Staat über den WSF bisher bereits die Tourismusunternehmen Tui, FTI, die Novum Hospitality Group und den Reiseanbieter Berge & Meer. Auch der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof und der Schiffsbauer MV Werften haben bereits WSF-Mittel erhalten.

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