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FintechPeter-Thiel-Investment Moss wird zum halben Einhorn

In das Berliner Start-up Moss ist auch der Tech-Investor Peter Thiel investiert. Jetzt sichert sich das Start-up neues Geld und wird damit zum halben Einhorn.Theresa Rauffmann 18.01.2022 - 16:08 Uhr

Fintechs vertreiben Firmenkreditkarten und Spesenabrechnungssysteme.

Foto: imago images/Westend61

Der Berliner Fintech Moss wird nach einer neuen Finanzierungsrunde zum halben Einhorn. In einer Series-B-Runde sammelt das Start-up 75 Millionen Euro ein, wie Moss heute bekannt gab. Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom Hedgefonds Tiger Global Management, einem frühen Investor in Meta (Facebook) und Spotify.

Insgesamt ist Moss damit mit 130 Millionen Euro finanziert und wird mit über 500 Millionen Euro bewertet. Erst im Februar und im August 2021 hatte der Tech-Investor Peter Thiel in das Unternehmen investiert: In den beiden Finanzierungsrunden kamen insgesamt 46 Millionen Euro zusammen. Seit Thiel mit seinem Investmentvehikel bei Moss einstieg, habe das Start-up deutlich mehr Anfragen von Investoren bekommen, sagt CEO Ante Spittler.

Das Berliner Jungunternehmen vertreibt Firmenkreditkarten, vorrangig an Start-ups und Digitalunternehmen, mittlerweile aber auch an Mittelständler. Parallel bietet Moss ein Kostenmanagement, mit dem sich Abrechnungen erfassen und freigeben lassen. Seit der Gründung vor zweieinhalb Jahren hat Moss nach eigenen Angaben 20.000 Kreditkarten ausgegeben. Seit der letzten Finanzierungsrunde im August habe sich die Kundenzahl vervierfacht, so das Unternehmen.

Die Investitionen von Peter Thiel und Tiger Global zeigen, wie viel Wachstumspotenzial Investoren im Fintechbereich vermuten. Im Bereich der Firmenkreditkarten ist Moss bei Weitem nicht das einzige Start-up, das viel Geld einsammelt und eine hohe Bewertung erreicht.

Erst im Dezember erweiterte etwa der Investor Carsten Maschmeyer, bekannt durch die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, gemeinsam mit anderen Investoren die Finanzierung des Konkurrenten Pliant auf 18 Millionen. Tiger Global machte jüngst das französische Start-up Spendesk zum Einhorn mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro. Am höchsten bewertet ist aber ein dänischer Konkurrent: Das Fintech Pleo ist mittlerweile 4,7 Milliarden US-Dollar wert.

Mehr zum Thema: Peter Thiel ist der künftige Arbeitgeber von Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Mit seinen Fonds ist er in US-Firmen investiert. Aber auch hierzulande finanziert er Start-ups – und die profitieren nicht nur durch mehr Geld.

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