1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Energie
  4. Energie: Gasspeicher könnten bis Herbst wieder voll werden

EnergieGasspeicher könnten bis Herbst wieder voll werden

Ein milder Winter und Einsparungen haben dafür gesorgt, dass die Gasspeicher in Deutschland noch gut gefüllt sind. Die Betreiber glauben, dass die Speicher bis zum Herbst wieder randvoll sein können. 09.02.2023 - 16:30 Uhr Quelle: dpa

Ein milder Winter und Einsparungen haben dafür gesorgt, dass die Gasspeicher in Deutschland noch gut gefüllt sind.

Foto: dpa

Die Gasspeicherbetreiber rechnen damit, dass die Speicher in Deutschland zu Beginn der Heizperiode 2023/2024 wieder zu 100 Prozent gefüllt sein können. Eine erneute umfangreiche Befüllung der Gasspeicher vor dem Winter 2023/24 sei physikalisch möglich, berichtete die Initiative Energien Speichern (Ines) am Donnerstag in Berlin.

Modellrechnungen des Verbandes sehen den Füllstand Ende September des laufenden Jahres bei 100 Prozent – unabhängig vom Temperaturverlauf. Im zu Ende gehenden Winter waren die Speicher Mitte November 2022 trotz russischen Gaslieferstopps seit Ende August zu 100 Prozent gefüllt gewesen. Am Mittwochmorgen lag der Füllstand bei 75,4 Prozent.

Ines-Geschäftsführer Sebastian Bleschke äußerte sich optimistisch zur Gaslage im restlichen Winter 2022/2023: „Die Verbrauchseinsparungen sind zwar im Januar gegenüber Dezember gesunken, eine Gasmangellage müssen wir aber trotzdem nicht befürchten.” Dies gelte selbst bei extrem niedrigen Temperaturen.

Mit Blick auf die erneute Befüllung der Gasspeicher im Sommer blieben anhaltende Verbrauchseinsparungen aber relevant „und sollten möglichst beibehalten werden”, so Bleschke weiter. Für eine erneute Befüllung der Speicher sei ein moderates bis hohes Aufkommen von Flüssigerdgas (LNG) erforderlich.

Netzagentur: Gasmangellage diesen Winter unwahrscheinlich

Laut Bundesnetzagentur lag der Gasverbrauch in Deutschland in der fünften Kalenderwoche 14,3 Prozent unter dem durchschnittlichen Verbrauch der Jahre 2018 bis 2021. Temperaturbereinigt habe der Wert 12 Prozent unter dem Referenzwert gelegen, „und damit im kritischen Bereich”. Als kritisch bezeichnet die Behörde die Lage, wenn temperaturbereinigt weniger als 15 Prozent Gas eingespart werden.

Die Netzagentur hält es für unwahrscheinlich, dass es in diesem Winter noch zu einer Gasmangellage kommt. „Gleichwohl bleibt die Vorbereitung auf den Winter 2023/2024 eine zentrale Herausforderung”, hieß es am Donnerstag in ihrem täglichen Gaslagebericht. „Deswegen bleibt auch ein sparsamer Gasverbrauch wichtig.” Behördenpräsident Klaus Müller twitterte: „Weitere Einsparungen, diversifizierte Gasimporte & gut gefüllte Gasspeicher helfen für den Winter 23/24.”

Lesen Sie auch: „Der Markt hat sich selbst gefangen“

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick