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RezessionIWF: Zinswende und Energiekrise setzen deutscher Wirtschaft weiter zu

Angesichts der Nachwirkungen der Energiekrise ist für das Gesamtjahr 2023 für Deutschland mit einer leicht schrumpfenden Wirtschaftsleistung zu rechnen. 17.07.2023 - 15:03 Uhr

Im Zuge der Alterung der Bevölkerung und ausbleibender Fortschritte bei der Produktivität sowie wegen Engpässen auf dem Arbeitsmarkt sei mit durchschnittlichen Wachstumsraten von unter einem Prozent für die deutsche Wirtschaft zu rechnen.

Foto: dpa

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht für Deutschland nur maue konjunkturelle Perspektiven. Der Fonds verweist in seiner am Montag vorgelegten Analyse darauf, dass die hiesige Wirtschaft den Energieschock im Zuge des Ukraine-Krieges gut weggesteckt habe und dennoch in die Rezession gerutscht sei.

Angesichts der Nachwirkungen der Energiekrise und der sich verschärfenden Finanzierungskonditionen im Zuge der Zinswende sei für das Gesamtjahr 2023 mit einer leicht schrumpfenden Wirtschaftsleistung zu rechnen.

Das Wachstum werde voraussichtlich in den Jahren 2024 und 2025 wieder schrittweise Schwung aufnehmen, während die Nachwirkungen der Zinserhöhungen nachließen und die Wirtschaft den Energieschock allmählich verdaue.

Mittelfristig sind die Wachstumsaussichten aus Sicht des IWF jedoch verhalten. Im Zuge der Alterung der Bevölkerung und ausbleibender Fortschritte bei der Produktivität sowie wegen Engpässen auf dem Arbeitsmarkt sei mit durchschnittlichen Wachstumsraten von unter einem Prozent zu rechnen.

Der in Washington ansässige Währungsfonds hatte noch im Mai prognostiziert, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr in etwa stagnieren werde. Die wirtschaftliche Erholung im weiteren Jahresverlauf könnte nach Einschätzung der Bundesbank „etwas zögerlicher“ ausfallen als in ihrer Juni-Prognose erwartet.

Darin veranschlagten die Volkswirte der deutschen Zentralbank für das laufende Jahr ein Minus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,3 Prozent. Zugleich gingen sie davon aus, dass sich die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte nur allmählich verstärken dürfte.

rtr
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