Kryptowährung: US-Börsenaufsicht genehmigt Ether-ETF-Produkte
Eine goldene Ethereum-Münze.
Foto: imago imagesDie US-Börsenaufsicht hat den Handel erster börsennotierter ETF-Fonds auf die Kryptowährung Ether genehmigt. Das teilte die SEC in der Nacht auf Dienstag mit. Damit können die Produkte, die von Investmentfirmen wie BlackRock und VanEck angeboten werden, schon ab Dienstag an den US-Börsen NYSE, Nasdaq und Cboe an den Start gehen.
Im Mai hatte die Börsenaufsicht für Ether-Spot-ETFs grundsätzlich grünes Licht gegeben, die Genehmigung der konkreten Produkte stand aber noch aus. „Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Historie und macht nun auch Kryptowerte aus den zweiten Reihen zusehends salonfähig“, kommentierte Kryptoexperte Timo Emden von Emden Research. „Die regulatorischen Daumenschrauben werden weiter gelockert.“
Die Marktreaktion fiel allerdings verhalten aus, weil die Genehmigung erwartet worden war: Die Kryptowährung Ether verlor ein Prozent auf 3456 Dollar.
Im Januar hatte die SEC bereits Spot-ETFs auf die wichtigste Cyberwährung Bitcoin genehmigt. Anleger erhalten so über regulierte Anbieter Zugang zu Bitcoin, ohne den Umweg über eine Krypto-Börse gehen zu müssen. Investoren hoffen, dass der Liquiditätszufluss über die Spot-ETFs den Kryptowährungen zu neuen Kurshöhen verhilft.
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