1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Auto
  4. Volkswagen: VW setzt trotz Donald Trump auf starkes US-Wachstum

VolkswagenVW setzt trotz Trump auf starkes US-Wachstum

Auch nach dem Regierungswechsel in Washington sieht Volkswagen-Chef Blume den Wachstumskurs in den USA nicht gefährdet. Er verweist auf Milliarden-Investitionen des Konzerns. 22.01.2025 - 10:42 Uhr

Blick auf das Werk der Volkswagen Osnabrück GmbH. Mit der Fortsetzung der Tarifverhandlungen bei Volkswagen wollen Konzern und Gewerkschaft eine Einigung erzielen im Rahmen des Sparprogramms.

Foto: Friso Gentsch/dpa

Der Volkswagen-Konzern setzt weiter auf starkes Wachstum in den USA. Diesen Kurs sieht Konzernchef Oliver Blume durch den Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump nicht gefährdet.

„Der nordamerikanische Markt spielt für uns eine große Rolle. Er ist zentraler Bestandteil unserer Wachstumsstrategie“, sagte der Chef von Europas größtem Autobauer der „Braunschweiger Zeitung/Wolfsburger Nachrichten“.

Durch die Stärkung des US-Geschäfts will Volkswagen unabhängiger werden vom chinesischen Markt. „Ich halte es für extrem wichtig, in allen Regionen ein starkes Standbein zu haben, um das Geschäft des Volkswagen-Konzerns flexibler und robuster aufzustellen“, sagte Blume. Vorbild dieser Strategie sei die Konzerntochter Porsche.

BMW-Zahlen

Es stimmt eben doch: Der Markt ist am klügsten

Die neuesten BMW-Zahlen sind nicht großartig – sie bestätigen aber die Elektroauto-Strategie der Münchener. Ein Kommentar.

Kommentar von Philipp Mattheis

Blume verweist auf starkes Engagement

In den USA investiere der Konzern 15 Milliarden Dollar, in Kanada 5 Milliarden. Das sei ein „extrem starkes Statement für Nordamerika“, betonte Blume. Unternehmen, die sich so stark engagieren, sollten von niedrigen Zöllen profitieren. Trump hat hohe Zölle auf Einfuhren aus Mexiko und Kanada angekündigt. Dort betreibt beziehungsweise errichtet VW Produktionsstätten.

„Wir werden mit der neuen US-Administration in bewährter Weise zusammenarbeiten“, sagte Blume. Man sehe, dass auch viele US-Firmen eng verwurzelt seien mit Kanada und Mexiko. „Wir haben in Donald Trumps erster Amtszeit einen wirtschaftlich denkenden Präsidenten kennengelernt, der sich positioniert, der polarisiert und dann konsequent in die Umsetzung geht.“

Der Konzernchef kündigte an, dass der Einsatz von Range Extendern auch für Volumenmodelle geprüft werde, darunter die E-Modelle der Marke VW. Dabei handelt es sich um kleine Verbrennungsmotoren, die die Batterie von E-Autos laden und damit die Reichweite erhöhen.

Diese Technik soll zuerst bei der US-Tochter Scout eingesetzt werden. „Der Range Extender ist ein gutes Argument, um den Kunden in der Übergangsphase zur E-Mobilität die Reichweitenangst zu nehmen und ihnen den Einstieg zu erleichtern“, sagte Blume.

Lesen Sie auch: Wie Spanien dank China zum E-Auto-Hub wird

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick