1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Geldanlage
  4. Henkel, SAP & Co: Diese vier Dax-Konzerne sind echte Dividenden-Stars

Leben mit AktienDiese vier Dax-Konzerne sind echte Dividenden-Stars

Hohe Dividenden sind gut – verlässliche noch besser. Auf diese Dax-Konzerne können Dividendenfans seit Jahrzehnten bauen.Julia Leonhardt 24.03.2025 - 08:48 Uhr

Collage der Logos von Henkel und SAP

Foto: presse Henkel/SAP_picture alliance / Schoening
Podcast Leben mit Aktien

„Detox USA“: Hat Trumps Team einen Plan für eine neue Wirtschaftsordnung?

19.03.2025 von Horst von Buttlar und Christian W. Röhl
Abspielen 52:20

Ende März läuft die Berichtssaison auf Hochtouren. Dann öffnen die Dax-Konzerne ihre Bücher, präsentieren Umsatzzahlen, Gewinne – und schlagen in vielen Fällen auch die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Für 2024 könnte bei den Dax-Unternehmen ein neuer Ausschüttungsrekord anstehen: insgesamt eine Milliarde Euro mehr als im Vorjahr.

Dividendenaktien haben viele Fans. Besonders beliebt sind bei Dividendenfans Unternehmen, die nicht nur vereinzelt hohe Ausschüttungen leisten, sondern über Jahre hinweg verlässlich einen guten Teil ihres Gewinns an Aktionäre ausschütten. Wer auf ein regelmäßiges Einkommen aus seinen Aktieninvestments setzt, sucht meist gezielt nach solchen Dividendenperlen. Und von diesen sind im Dax gleich mehrere zu finden.

Henkel

Der Chemiekonzern Henkel gehört zur kleinen Gruppe der äußerst zuverlässigen Dividendenzahler. Das ändert sich auch dieses Jahr nicht: Die Dividende je Vorzugsaktie steigt von 1,85 Euro auf 2,04 Euro. „Das war auch Zeit, denn die letzte Erhöhung gab es 2019, danach fünf Jahre Stagnation“, sagt Christian W. Röhl, Chefökonom beim Neobroker Scalable Capital, im WirtschaftsWoche-Podcast "Leben mit Aktien".

Die jahrelange Stagnation ist darauf zurückzuführen, dass Henkel – bekannt für Marken wie Persil – schwierige Jahre hinter sich hat. Davon erholt sich der Konzern nur schleppend. Zwar legte der Umsatz 2024 leicht zu, um 0,3 Prozent auf 21,6 Milliarden Euro. Er liegt damit aber weiterhin rund vier Prozent unter dem bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2022. Der Nettogewinn erreichte mit zwei Milliarden Euro zwar ein Plus von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bleibt jedoch hinter dem Hoch von 2017 zurück.

Münchener Rück

Waldbrände in Kalifornien mit Milliardenschäden? Für die Münchener Rück kein Grund zur Panik – geschweige denn ein Grund für eine Dividendensenkung. Zwar rechnet der weltgrößte Rückversicherer mit Belastungen von rund 1,2 Milliarden Euro durch die jüngsten Brände rund um Los Angeles. Dennoch bleibt der Konzern bei seiner Prognose: Für 2025 wird ein Gewinn von sechs Milliarden Euro angepeilt – ein neuer Rekord nach einem bereits starken Vorjahr.

Und das bekommen auch die Aktionäre zu spüren. Die Dividende soll von 15 auf 20 Euro je Aktie steigen. Hinzu kommt ein angekündigter Aktienrückkauf im Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro. Insgesamt sollen so 4,6 Milliarden Euro an die Anteilseigner fließen.

SAP

Auch Deutschlands wertvollster börsennotierter Konzern, SAP, steht für Verlässlichkeit bei der Dividende – trotz angespannter Wirtschaftslage. Der Softwarehersteller profitiert von seiner starken Stellung auf dem amerikanischen Kontinent: 40 Prozent der Umsätze erwirtschaftete SAP dort 2024. Die Abhängigkeit vom heimischen deutschen Markt ist gering, was dem Konzern Flexibilität verschafft – auch bei der Ausschüttung.

Die Dividende soll in diesem Jahr um 0,15 Euro auf 2,35 Euro je Aktie erhöht werden. Grundlage dieser Großzügigkeit ist das florierende Cloud-Geschäft. Die Cloud-Aufträge stiegen währungsbereinigt um 29 Prozent auf mehr als 18 Milliarden Euro. Insgesamt verfügt SAP nun über einen Auftragsbestand von mehr als 63 Milliarden Euro. Und das Wachstumspotenzial bleibt hoch.

Beiersdorf

Im Gegensatz zur SAP geht Beiersdorf deutlich konservativer vor – und fährt damit seit Jahren gut. Der Hamburger Konsumgüterkonzern zahlt aktuell eine Dividende von einem Euro je Aktie. Bei einem Aktienkurs von rund 130 Euro ergibt das eine Dividendenrendite von 0,76 Prozent. Sonderlich großzügig sind die Hamburger nicht, dafür aber ein Garant für stabile Ausschüttungen.

Beiersdorf gehört zu den Dax-Unternehmen, die deutlich unter der international üblichen Ausschüttungsquote bleiben. Weniger als 30 Prozent des Gewinns werden hier an die Aktionäre ausgeschüttet. So bleibt in schwierigen Zeiten genügend Spielraum, ohne die Dividende kürzen zu müssen. Statt auf kurzfristige Erhöhungen setzt Beiersdorf eben auf langfristige Verlässlichkeit.

Wie Anleger unter anderem mit ETFs in Dividenden investieren können und was hinter dem Marktchaos durch US-Präsident Donald Trump steckt, erfahren Sie in der neuen Ausgabe unseres Podcasts „Leben mit Aktien“.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick