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Proteste im IranPersonal verlässt US-Militärstützpunkt in Katar

US-Präsident Trump verfolgt die Proteste im Iran genau und droht weiter mit einem militärischen Eingreifen. Nun sollen einige Mitarbeiter einen wichtigen US-Stützpunkt in der Region verlassen haben. 14.01.2026 - 18:40 Uhr Quelle: dpa
Demonstrierende im Iran – die USA verfolgen das Geschehen genau. (Archivbild) Foto: Uncredited/UGC/AP/dpa

Die USA haben Medienberichten zufolge damit begonnen, Truppen vom US-Militärstützpunkt al-Udaid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha abzuziehen. „Hunderte Truppen“ sollen evakuiert werden, heißt es von den US-Sendern CBS und NBC News.

Dabei handele es sich um eine „Vorsichtsmaßnahme“, schreiben mehrere Medien unter Berufung auf nicht genannte US-Beamte. Das staatliche Medienbüro in Katar bestätigte in einem auf der Plattform X verbreiteten Statement entsprechende Medienberichte und verwies darauf, dass diese Maßnahmen als Reaktion auf die „aktuellen Spannungen in der Region“ ergriffen würden.

Die Truppen werden laut NBC News in andere Einrichtungen und Hotels in der Region verlegt. US-Präsident Donald Trump warnt die autoritäre Führung im Iran seit Tagen vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht.

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Nachdem sich die USA im Juni vergangenen Jahres dem Krieg Israels gegen den Iran angeschlossen und unterirdische iranische Atomanlagen bombardiert hatten, hatte der Iran als Vergeltung die US-Luftwaffenbasis al-Udaid angegriffen.

Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten US-Stützpunkte im Nahen Osten. Dort sind Berichten zufolge normalerweise rund 10.000 Soldaten und ziviles Personal stationiert. Der Stützpunkt ist auch die Kommandozentrale des US-Militärs in der Region. Das Hauptquartier des US-Regionalkommandos (Centcom) für den Nahen Osten liegt in Tampa im Bundesstaat Florida.

Auch die US-Vertretung in Saudi-Arabien wies Landsleute wegen „regionaler Spannungen“ an, militärische Einrichtungen in dem Königreich nur in dringenden Fällen zu besuchen. Der Betrieb der US-Vertretung im Land und konsularische Dienstleistungen liefen aber normal weiter.

Aktuell sind im Nahen Osten rund 40.000 Soldaten und andere US-Militärangehörige stationiert, viele davon auf Kriegsschiffen. Zu den dauerhaften Stützpunkten zählen auch Einrichtungen in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien wie auch im Irak, Syrien und in Jordanien.

dpa
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