Aktien Google feiert Geburtstag – die Aktionäre feiern mit

Rechtzeitig zum 14. Jubiläum der Unternehmensgründung verzückt die Suchmaschine Google ihre Anteilseigner mit einem Rekordhoch der Aktie. Was die Erfolgsgeheimnisse des Unternehmens sind.

Die Gewinner des Facebook-Börsengangs
Peter Thiel ist bekannt für seine verrückten Investmentideen. Quelle: REUTERS
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Quelle: dapd
Dustin Moskovitz Quelle: dapd
Facebook-Managerin Sheryl Sandberg Quelle: REUTERS
Napster-Gründer Sean Parker Quelle: AP
Internet-Invester Yuri Milner Quelle:
Accel Partners & James BreyerZusammen mit der Investmentfirma Accel Partners war James Breyer (r.) einer der ersten Geldgeber Facebooks: 12,7 Millionen Dollar investierten die Partner 2005 in das soziale Netzwerk. Mit 201,34 Millionen Aktien hat sich dieses Investment auf jeden Fall gelohnt. Zum Börsengang planen die Geldgeber jetzt 38,2 Millionen Aktien davon zu verkaufen – und würden damit 1,34 Milliarden Dollar einstreichen. Quelle: dapd
Der irische Musiker Bono (Sänger der Band U2) kaufte sich mit seiner Firma Elevation Partners für 176 Millionen Dollar bei Facebook ein. Die Private-Equity Firma hält 2,3 Prozent von Facebook. Nach der IPO sind diese Anteile nun 1,65 Milliarden Dollar wert. Bono ist jetzt der reichste Musiker der Welt - noch vor Paul McCartney. Quelle: dapd

Es soll mal Zeiten gegeben haben, als die Menschen Fragen hatten, aber keine Antworten fanden. Als noch Lexika in den Bücherregalen standen, die aber leider gerade zu tagesaktuellen Themen keine Informationen boten. Kurzum: eine Zeit, in der es Google noch nicht gab.

Was sich für den Durchschnittsjugendlichen anhören muss wie die Beschreibung einer Periode kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, ist gerade einmal 14 Jahre her. Im September 1998 startete die Suchmaschine Google ihren Dienst. Seitdem findet der Internetnutzer in Sekundenbruchteilen Inhalte zu von ihm angefragten Themen. Seit dem Siegeszug der Smartphones nicht nur vom heimischen Rechner, sondern von überall unterwegs aus.

Reduktion ist Trumpf

Dass Google auch nach knapp anderthalb Jahrzehnten immer noch zu den stärksten Marken im Internet gehört, dürfte auch an der Unverkennbarkeit des Konzerns liegen: Das Aussehen der Suche-Startseite hat sich in den Jahren nur unwesentlich geändert. Nach wie vor prangert in der Mitte der Website der schlichte Textbalken. Die markanten bunten Google-Buchstaben werden zwar durch tagesaktuelle Animationen namens Doodles aufgehübscht. Ansonsten ist aber Reduktion Trumpf. Ein Google-Designer dürfte mitunter so viel zu tun haben wie der Friseur von Kojak.

Google ist allerdings längst mehr als nur Suchmaschine. Das Unternehmen hat das Thema Internet-Werbung revolutioniert und sich durch Innovationen – Google Maps, Google Earth, Google Streetview – einen Namen als Kreativschmiede gemacht. Zwar sind nicht alle Google-Projekte erfolgreich – sowohl der Browser Chrome als auch der Facebook-Klon Google+ hängen der Konkurrenz deutlich hinterher –, aber das kann der Konzern dank seines üppigen Cash-Polsters verkraften.

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