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Haferdrink-HerstellerOatly peilt 10 Milliarden Dollar Börsenwert an

Der schwedische Haferdrink-Hersteller Oatly soll bei seinem Börsengang an der Nasdaq mit rund zehn Milliarden Dollar bewertet werden. Das Getränk ist vor allem bei Veganern oder Vegetariern als Ersatz für Milch populär. 11.05.2021 - 15:27 Uhr

Ein Mann hält eine Packung Oatly-Haferdrink in Händen.

Foto: imago images

Der schwedische Haferdrink-Hersteller Oatly soll bei seinem Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq mit rund zehn Milliarden Dollar bewertet werden. Oatly und seine Investoren wollen mit dem Schritt insgesamt bis zu 1,65 Milliarden Dollar einnehmen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das Getränk ist vor allem bei Veganern oder Vegetariern als Ersatz für Milch populär, weil sie auch frei von Soja-Eiweiß sind. Zuletzt hatte sich das 1994 von den Brüdern Rickard und Björn Öste gegründete Unternehmen aus Malmö mit der Cafekette Starbucks zusammengetan, die in ihren Filialen in den USA Getränke und Snacks auf Basis der Haferprodukte von Oatly anbieten will.

Der ehemalige Starbucks-Chef Howard Schultz gehört neben der Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey und dem Rapper Jay Z zu den Investoren von Oatly. Sie wollen bis zu 32 Millionen US-Hinterlegungsscheine (ADS) zum Preis von 15 bis 17 Dollar an den Mann bringen, Oatly selbst will rund 64 Millionen Papiere aus einer Kapitalerhöhung verkaufen. Organisiert wird der Börsengang von den Investmentbanken Morgan Stanley, JPMorgan und Credit Suisse.

Das Unternehmen erlebt mit dem Börsengang eine massive Wertsteigerung. Bei der letzten Finanzierungsrunde im Juli 2020 war es mit rund zwei Milliarden Dollar bewertet worden. Mehrheitsaktionär soll auch nach dem Börsengang Verlinvest bleiben, die Beteiligungsgesellschaft der Eigentümerfamilie des Brauereiriesen Anheuser-Busch InBev. Sie hatte über ein Gemeinschaftsunternehmen mit China Resources 2016 in Oatly investiert.

Mehr zum Thema: Seit Jahren versuchen sich Start-ups mit veganen Produkten am Markt. So erfolgreich, dass längst auch Großkonzerne ins Geschäft einsteigen. Verdrängen sie die Pioniere?

rtr
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