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Ölpreise Sorge am Ölmarkt vor härterer Gangart der USA gegen den Iran

Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt. Der Rauswurf des US-Sicherheitsberaters verstärkt die Sorge vor einer Zuspitzung der Lage im ölreichen Nahen Osten.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt. Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit der Sorge der Anleger vor einem schärferen Vorgehen der USA gegen das wichtige Förderland und Opec-Mitglied Iran. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 69,57 US-Dollar. Das waren 66 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 79 Cent auf 65,09 Dollar.

Zuvor wurde bekannt, dass US-Präsident Donald Trump seinen bisherigen Nationalen Sicherheitsberater Raymond McMaster durch John Bolton ersetzen wird. Bolton gilt als Hardliner, der die Kritik Trumps am Iran-Atomabkommen teilt. Er dürfte eine härtere Gangart in der Iran-Politik vertreten, urteilten Marktbeobachter.

Die neue Personalie im Weißen Haus verstärkte die Sorge vor einer Zuspitzung der Lage im ölreichen Nahen Osten. Sie überlagerte die Furcht der Ölinvestoren vor einem globalen Handelskrieg, nachdem Trump etwa zeitgleich neue milliardenschwere Strafzölle gegen China auf den Weg gebracht hatte. Die Führung in Peking hatte umgehend mitgeteilt, mit Handelsstrafen gegen Washington zu antworten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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