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Immobilienbranche CPI Property will österreichische Immofinanz übernehmen

Vor wenigen Monaten wollte Immofinanz noch selbst zukaufen, nun könnte der Wiener Konzern selbst übernommen werden. Interessent CPI hält bereits ein Drittel der Anteile.

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Der österreichische Immobilienkonzern war selbst an der Übernahme des Konkurrenten S Immo gescheitert. Quelle: Reuters

Der in Frankfurt börsennotierte Immobilienkonzern CPI Property Group plant eine millionenschwere Übernahme der österreichischen Immofinanz. Wie das in Luxemburg ansässige Unternehmen mit tschechischen Wurzeln am Freitag nach Börsenschluss mitteilte, hat es sich bereits bis zu 32 Prozent an dem Wiener Immobilienkonzern gesichert und plant für die übrigen Aktien jeweils ein Übernahmeangebot von 21,20 Euro in bar. Das entspreche einem Aufschlag von 4,2 Prozent auf den Durchschnittskurs der vergangenen sechs Monate. Eigenkapital und Fremdkapital für die Übernahme habe CPI Property bereits sicher.

Die Portfolios beider Konzerne in mitteleuropäischen Märkten wie Deutschland und Österreich ergänzten sich, teilte CPI Property zur Begründung mit. Das Unternehmen strebe eine aktivere Rolle bei der Entwicklung des Geschäfts von Immofinanz an.

CPI Property hält nach eigenen Angaben bereits 21,4 Prozent der Immofinanz-Aktien und habe unter bestimmten Bedingungen Zugriff auf weitere 10,6 Prozent. Die Übernahmeofferte werde sich auch an die Inhaber von Wandelanleihen der Immofinanz richten. Details würden zu einem späteren Zeitpunkt im Angebotsdokument veröffentlicht.

Die Immofinanz hatte zuletzt vergeblich versucht, das Immobilienunternehmen S Immo zu übernehmen. Nach dem Scheitern des Übernahmevorhabens hatte der damalige Immofinanz-Vorstandschef und Großinvestor Ronny Pecik den Chefposten aufgegeben und sein Aktienpaket verkauft. Immofinanz und S Immo sind aneinander beteiligt.

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    CPI Property kritisierte diese Überkreuzbeteiligung als ineffizient. CPI Property hält seinerseits nach eigenen Angaben 11,6 Prozent an S Immo.

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