Übernahmeangebot Angebot zu niedrig – Immofinanz lehnt Offerte von Großaktionär CPI Property ab

Der Immobilienkonzern empfiehlt seinen Anlegern, das Angebot von CPI Property nicht anzunehmen. Es liegt unter der Gegenofferte der S Immo.

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CPI hat sich bereits rund 29 Prozent an dem Unternehmen gesichert. Quelle: Reuters

Der Wiener Immobilienkonzern Immofinanz lehnt den Angebotspreis seines Großaktionärs CPI Property Group für das Übernahmeangebot als zu niedrig ab. Der angebotene Preis liege deutlich unter dem aktuellen Unternehmenswert und bilde das große Wachstumspotenzial der Immofinanz nicht ab, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Den Anlegern empfehle man daher, das Angebot für Aktien und Wandelschuldverschreibungen nicht anzunehmen, erklärte der Konzern.

Vorstand und Aufsichtsrat der Immofinanz würden allerdings die Absicht der CPI Property Group begrüßen, ein langfristig orientierter Großaktionär zu sein. Die vom tschechischen Milliardär Radovan Vitek kontrollierte CPI Property Group bietet 21,20 Euro je Aktie.

Das Angebot liegt unter der Gegenofferte der S Immo, die zeitgleich 23,00 Euro je Immofinanz-Aktie bietet. Immofinanz-Papiere notierten zuletzt mit 22,66 Euro. CPI hat sich bereits rund 29 Prozent an der Immofinanz gesichert. Die Angebotsfrist für beide Offerten läuft noch bis zum 23. Februar.

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