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Nullzins Der Fluch des billigen Geldes

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Quelle: Dmitri Broido

EZB-Chef Mario Draghi setzt den Rahmen, Ökonomen liefern die Argumente – für ein schuldenfrohes Deutschland im Zeichen der Rezessionsangst. Der Nullzins bestimmt die Politik. Zum Wohl des Staates und der Vermögenden. Und mit verheerenden Folgen für Sparer, Banken, Unternehmen – und die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft.

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Zwei Monate noch, dann endet die Amtszeit von Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) – und sie endet wohl so, wie sie vor acht Jahren begonnen hat: mit der Zuspitzung eines ökonomischen Feldversuchs, wie es ihn „in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben hat“, so David Folkerts-Landau, Chefvolkswirt der Deutschen Bank.

Gestartet war der Versuch 2011, inmitten der Euro-Krise, als Finanznothelfer Draghi die Geldbeschaffungskosten für Banken drückte, um den Kollaps einer Weltwirtschaft zu verhindern, in der kredithungrige Staaten und Finanzmärkte sich wechselseitig ruinierten. Heute, nach drei Jahren des starken Wachstums in Europa und nahezu bei Vollbeschäftigung, ist Chefkurspfleger Draghi einen entscheidenden Schritt weiter: Seine Mittel sind erschöpft; das geldpolitische Paradigma der EZB lässt sich nicht halten – aber anstatt es zu ändern, treibt Draghi es über seine Grenzen hinaus.

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